
Eigenkapital
beim Hausbau
Haus und Finanzierung besprechen
Wie viel ist nötig und sinnvoll?
Ein eigenes Haus zu bauen ist für viele Familien, Paare, Senioren oder Kapitalanleger ein Lebenstraum und eine der größten Investitionen ihres Lebens. Eine solide Baufinanzierung planen zu können, hängt dabei entscheidend vom verfügbaren Eigenkapital ab. Doch wie viel Eigenkapital ist beim Hausbau wirklich erforderlich und sinnvoll? In diesem Ratgeber erfährst du, warum ein hoher Eigenkapitalanteil so wichtig ist, welche Summe empfohlen wird und welche Quellen dir für dein Eigenkapital nutzen können. Außerdem beleuchten wir die Risiken einer Finanzierung mit zu wenig Eigenkapital und geben Tipps, wie du vor dem Hausbau gezielt Eigenkapital aufbauen kannst. Abgerundet wird der Ratgeber mit einem Blick darauf, wie die HIS Hausbau GmbH als erfahrener Town & Country Haus-Partner Bauherren in Sachen Hausbau und Finanzierung unterstützt.
Was bedeutet Eigenkapital bei der Baufinanzierung?
Unter Eigenkapital versteht man alle eigenen finanziellen Mittel, die in die Baufinanzierung eingebracht werden können. Dazu zählen vor allem Ersparnisse und Bankguthaben, aber auch Gelder aus Wertpapieren, Bausparguthaben, Lebensversicherungen oder sogar ein bereits abbezahltes Grundstück. Je mehr Eigenkapital du einsetzt, desto weniger Fremdkapital (Darlehen) benötigst du von der Bank. Das hat gleich mehrere Vorteile:
- Bessere Kreditkonditionen: Ein hoher Eigenkapitalanteil bedeutet für die Bank mehr Sicherheit und damit ein geringeres Risiko. Dies belohnen Kreditgeber in der Regel mit niedrigeren Zinsen. Umgekehrt führt geringes Eigenkapital zu einem höheren Ausfallrisiko aus Sicht der Bank – was sich in einem Zinsaufschlag bemerkbar macht. Konkret beziffert ein Experte den Zinsaufschlag bei Vollfinanzierungen (ohne Eigenkapital) auf rund 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zu Finanzierungen mit Eigenkapital. Dieser Unterschied klingt gering, kann aber über die Darlehenslaufzeit viele tausend Euro an Mehrkosten bedeuten.
- Geringere monatliche Belastung: Durch den Einsatz von Eigenkapital verringert sich die aufzunehmende Darlehenssumme. Eine niedrigere Kreditsumme führt unmittelbar zu einer niedrigeren monatlichen Rate. Außerdem kannst du dir bei kleinerer Darlehenshöhe möglicherweise eine höhere Tilgungsrate leisten, was den Kredit schneller schrumpfen lässt. So gewinnst du zusätzlichen finanziellen Spielraum und bist schneller schuldenfrei.
- Mehr Planungssicherheit: Eigenkapital fungiert als Sicherheitspuffer. Je höher dein Eigenkapital, desto geringer ist das Risiko, dass deine Finanzierung aufgrund unerwarteter Ereignisse ins Wanken gerät. Im Falle von finanziellen Engpässen oder sogar einem Notverkauf des Hauses stellt das eingesetzte Eigenkapital sicher, dass der Kredit durch den Verkaufserlös weitgehend gedeckt ist. Ohne Eigenkapital besteht die Gefahr, bei einer Zwangsveräußerung auf einer Restschuld sitzenzubleiben. Kurz gesagt: Eigenkapital erhöht die Stabilität und Krisenfestigkeit deiner Baufinanzierung.
Rechenbeispiel: Eine Familie möchte einen Hausbau mit Gesamtkosten von 330.000 € (inklusive Grundstück und Nebenkosten) finanzieren. Bringt sie 20% Eigenkapital (≈ 66.000 €) ein und zahlt die Kaufnebenkosten (~30.000 €) aus eigener Tasche, verbleibt ein Darlehen von rund 234.000 €. Angenommen, der Sollzins beträgt 3,0% bei 2% Tilgung, ergibt sich eine anfängliche Monatsrate von ca. 1.000 €. Bei einer Vollfinanzierung derselben Summe (330.000 €) ohne Eigenkapital würde die Bank einen Zinsaufschlag verlangen – beispielsweise 3,5% Sollzins. Dadurch läge die Monatsrate bei etwa 1.375 € trotz gleicher Tilgung. Ergebnis: Die fehlenden Eigenmittel führen hier zu 375 € Mehrbelastung pro Monat bzw. rund 4.500 € pro Jahr. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie stark sich ein höherer Kreditbetrag und ein Zinsaufschlag auf die laufenden Kosten auswirken.
Wie viel Eigenkapital ist beim Hausbau nötig und sinnvoll?

Finanzierungsexperten sind sich einig, dass eine solide Eigenkapitalbasis beim Hausbau unerlässlich ist. Oft gilt die Faustregel, mindestens 20% der gesamten Hausbaukosten aus Eigenkapital zu bestreiten. Zusätzlich solltest du die Kauf- und Baunebenkosten – also Ausgaben für Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler sowie Behördengebühren – ebenfalls durch Eigenkapital abdecken. Diese Nebenkosten machen in Deutschland je nach Bundesland und individueller Situation etwa 10-15% des Kaufpreises aus. Banken finanzieren Nebenkosten in der Regel nicht mit, da diesen Kosten kein bleibender Gegenwert (Wertsteigerung) gegenübersteht.
Tipp: Plane etwa 10% des Kaufpreises für Nebenkosten ein – und halte diesen Betrag in jedem Fall als Eigenkapital bereit. Die Bank wird darauf bestehen, dass Grunderwerbsteuer, Notargebühren & Co. aus eigenen Mitteln gezahlt werden, da diese Kosten sofort "verzehrt" sind und nicht als Sicherheit dienen.
Ein häufig genannter Richtwert lautet demnach: 20% Eigenkapital + Nebenkosten. Im Klartext: Bei einem Hausbau-Projekt mit z.B. 300.000 € Bau- und Grundstückskosten solltest du etwa 60.000 € Eigenkapital mitbringen. Die Nebenkosten (angenommen ca. 30.000 €) kommen obendrauf, sodass in diesem Beispiel insgesamt rund 90.000 € aus eigener Tasche finanziert werden müssten. Mehr Eigenkapital schadet natürlich nie – im Gegenteil, jeder zusätzliche Euro reduziert deinen Kreditbedarf und die Finanzierungskosten. Viele Banken belohnen höhere Eigenkapitalquoten sogar mit deutlich günstigeren Zinssätzen, sobald bestimmte Schwellen (z.B. 60% oder 80% Beleihung) unterschritten werden.
Solltest du die empfohlenen 20% Eigenkapital noch nicht erreicht haben, ist das kein automatisches K.-o.-Kriterium für deinen Traum vom Haus. Einige Banken ermöglichen auch Finanzierungen mit nur 10% Eigenkapital oder sogar Vollfinanzierungen (100% oder 110% der Kosten als Kredit). Allerdings sind solche Kredite – wie beschrieben – mit spürbar höheren Zinsen und sehr strengen Bonitätsprüfungen verbunden. Bauherren ohne ausreichende Rücklagen müssen ein überdurchschnittlich hohes und sicheres Einkommen nachweisen, damit sie sich die höhere monatliche Belastung leisten können. Zudem verlangen Kreditgeber hier oft, dass zumindest die Nebenkosten aus Eigenmitteln getragen werden. Prüfe in jedem Fall kritisch, ob eine Finanzierung mit geringem Eigenkapital für dich langfristig tragbar ist – und hole unabhängige Beratung ein.
Quellen für Eigenkapital: Diese Mittel kannst du nutzen
Nicht jeder Bauherr hat das erforderliche Eigenkapital bereits auf dem Konto liegen. Oft setzt sich das Finanzpolster aus verschiedenen Quellen zusammen. Im Folgenden ein Überblick, welche Mittel typischerweise als Eigenkapital beim Hausbau eingebracht werden können:
Ersparnisse und Geldanlagen
Der klassischste Eigenkapitaltopf sind angesparte Geldbeträge. Dazu gehören Guthaben auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten, aber auch das Girokonto oder Bargeldreserven. Viele angehende Bauherren fassen all ihre Ersparnisse zusammen, um die Grundanforderung an Eigenkapital zu erfüllen. Auch Wertpapiere wie Investmentfonds oder Aktien können verkauft und als Eigenmittel eingebracht werden. Wichtig ist, dass diese Gelder sofort verfügbar sind, wenn die Finanzierung startet.
Tipp: Lass dir etwas Reserve auf dem Konto und werfe nicht deine letzten Ersparnisse komplett in die Finanzierung. Eine eiserne Reserve für unvorhergesehene Ausgaben (z.B. Nachfinanzierung bei Mehrkosten oder unerwartete Reparaturen) sollte immer vorhanden bleiben. Experten empfehlen oft, zusätzlich zum Eigenkapital nochmals ca. 3-6 Monatsgehälter als Notgroschen beiseitezuhaben.
Bausparvertrag
Ein Bausparvertrag ist für viele Bauherren ein wichtiger Baustein der Eigenkapitalplanung. Das angesparte Bausparguthaben (also dein Eigenanteil ohne das Bauspardarlehen) zählt zum Eigenkapital. Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, kannst du das Guthaben entnehmen und in das Bauvorhaben einbringen. Oft werden Bausparverträge jahrelang im Voraus bespart, um genau zu dem Zeitpunkt, wenn gebaut werden soll, eine bestimmte Summe X bereit zu haben. Ein Vorteil: Bausparverträge werden regelmäßig bespart, teils mit Unterstützung durch Arbeitgeberprämien oder staatliche Förderung (Wohn-Riester, Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie). So hilft der Vertrag systematisch beim Kapitalaufbau. Beachte aber, dass das Bauspardarlehen, das du ggf. im Anschluss erhältst, wiederum ein Kredit ist – nur das Guthaben vor Darlehensvergabe zählt als Eigenkapital.
Schenkungen und Erbe
Manchmal hilft die Familie mit, den Traum vom Haus finanziell zu ermöglichen. Geldgeschenke der Eltern etwa zur Hochzeit oder eine Schenkung zu Lebzeiten können das Eigenkapital erheblich aufstocken. Ebenso können Bauherren eine Erbschaft nutzen, um die Eigenkapitaldecke zu erhöhen. Solche größeren Summen kommen zwar selten planbar, aber wenn sie vorhanden sind, sollten sie sinnvoll in die Finanzierung einfließen (anstatt beispielsweise in kurzfristigen Konsum zu fließen). Schenkungen von Eltern an Kinder sind bis zu hohen Freibeträgen steuerfrei (pro Elternteil 400.000 € alle 10 Jahre), sodass hier in vielen Fällen keine Schenkungsteuer anfällt. Wichtig ist, solche Geldzuflüsse verbindlich zu regeln, gerade wenn es sich um vorgezogene Erbanteile handelt, damit Klarheit herrscht.
Eigenleistungen („Muskelhypothek“)
Eine oft unterschätzte Quelle für Eigenkapital ist die eigene Arbeitskraft. Wenn du handwerklich geschickt bist und beim Hausbau bestimmte Arbeiten in Eigenleistung ausführst, spricht man von der sogenannten Muskelhypothek. Darunter fallen z.B. Malerarbeiten, Boden verlegen, Innenausbau, Gartenarbeiten oder ähnliche Gewerke, die du und Helfer selbst übernehmen können. Dadurch sparst du Handwerkerkosten und reduzierst die Baukosten. Viele Banken erkennen diese ersparten Kosten bis zu einem gewissen Grad als Eigenkapital an.
In der Praxis akzeptieren Baufinanzierer meist 10-15% der Bausumme als Eigenleistung, die wie Eigenkapital behandelt wird. Das heißt, du kannst deinen Eigenkapitalanteil auf dem Papier erhöhen, indem du z.B. Arbeiten im Wert von 30.000 € selbst übernimmst. Dies kann dir zu besseren Kreditkonditionen verhelfen und verringert die benötigte Darlehenssumme entsprechend. Allerdings gibt es wichtige Voraussetzungen: Die Banken verlangen oft einen Nachweis deiner Fähigkeiten und eine glaubwürdige Kalkulation der Eigenleistungen. Du musst genau darlegen, welche Arbeiten du selbst machst, wie viel diese an Kosten einsparen und dass du (oder Helfer) die nötige fachliche Qualifikation dafür besitzen. Oft muss ein Fachmann (Architekt oder Bauleiter) die geplante Eigenleistung bewerten und bestätigen. Zudem setzen viele Kreditgeber einen Höchstbetrag an, bis zu dem die Muskelhypothek angerechnet wird – typischerweise eben jene 10-15% der Gesamtkosten.
Achtung: Überschätze dich nicht! Übernehme nur Arbeiten in Eigenregie, die du wirklich fachgerecht erledigen kannst. Mangelhafte Eigenleistungen können im Nachhinein teuer werden, wenn etwa Nachbesserungen nötig sind. Kalkuliere auch deine zeitlichen Ressourcen realistisch ein – jede Stunde Eigenleistung kommt zu Beruf und Alltag hinzu.
Weitere Eigenkapitalquellen
Neben den genannten Hauptpunkten gibt es noch einige weitere Mittel, die im Einzelfall als Eigenkapital dienen können. Dazu gehören z.B. Privatkredite von Verwandten (elterliches Darlehen zinsgünstig oder zinsfrei), der Verkauf von Wertgegenständen (z.B. eines bereits abbezahlten Autos, Edelmetalle oder Kunstobjekte) oder das Eigenkapital des Partners (falls gemeinsam finanziert wird). Auch öffentliche Fördermittel (z.B. ein zinsloses Darlehen der KfW für effizientes Bauen) ersetzen zwar kein Eigenkapital, können aber die Finanzierungslast reduzieren. Insgesamt gilt: Alles, was deine aufzunehmende Darlehenssumme senkt, verbessert die Eigenkapitalquote im weiteren Sinne und damit deine Ausgangssituation.
Risiken bei zu geringem Eigenkapital

Eine Baufinanzierung mit zu wenig Eigenkapital ist für Bauherren mit erheblichen Risiken verbunden. Einige wichtige Punkte, die du bedenken solltest:
Höhere Zinskosten: Wie bereits erläutert, verlangen Banken bei Finanzierungen mit geringer Eigenkapitaldecke in aller Regel einen Zinsaufschlag. Schon ein halber Prozentpunkt mehr kann über die Kreditlaufzeit zehntausende Euro Mehrkosten bedeuten. Die Gesamtfinanzierung wird somit deutlich teurer.
Längere Kreditlaufzeit und höhere Raten: Wer mehr Geld von der Bank leiht, muss logischerweise auch länger zurückzahlen. Vollfinanzierungen haben oft sehr lange Laufzeiten. Gleichzeitig steigt die monatliche Rate spürbar an (siehe Rechenbeispiel oben), was die monatliche Haushaltskasse stark belasten kann. Viele Banken fordern bei geringem Eigenkapital zudem eine höhere Anfangstilgung (z.B. mindestens 2-3% statt 1-2%), damit das Darlehen trotz größerer Summe in einer angemessenen Zeit getilgt wird.
Strengere Bonitätsprüfung: Ohne Eigenkapital musst du die Bank anderweitig von deiner Kreditwürdigkeit überzeugen. Banken prüfen hier Einkommen, Ausgaben und Schufa sehr genau und setzen oft überdurchschnittliches Einkommen voraus. Läuft parallel noch ein anderer Kredit (z.B. Autokredit), wird eine Finanzierung ohne Eigenkapital schnell abgelehnt. Die Hürden für die Darlehenszusage liegen deutlich höher.
Gefahr der Überschuldung: Mit geringer Eigenkapitalquote lastet ein hoher Schuldenberg auf dir. Gerät deine finanzielle Situation ins Wanken – etwa durch Jobverlust, Scheidung, Krankheit oder unvorhergesehene Kosten – steigt das Überschuldungsrisiko. Im schlimmsten Fall können die Kreditraten nicht mehr bedient werden, was zur Zwangsversteigerung führen kann. Da bei 100%+ Finanzierung kein Puffer vorhanden ist, deckt der Erlös einer Versteigerung möglicherweise nicht die gesamte Restschuld. Die Folge: Du stehst trotz Hausverkauf noch mit Schulden da. Dieses Szenario solltest du unbedingt vermeiden.
Kein finanzieller Spielraum für Zusatzkosten: Bauprojekte werden selten exakt so teuer wie geplant – Nachfinanzierungen wegen unvorhergesehener Mehrkosten beim Hausbau sind keine Seltenheit. Wenn du bereits bis zum Anschlag finanziert hast, fehlt dir die Reserve, um z.B. Änderungswünsche, Bauverzögerungen oder Preissteigerungen abzufedern. Ohne Eigenkapitalpuffer musst du dann eventuell einen teuren Nachkredit aufnehmen oder Baupläne abspecken.
Fazit: Eine Vollfinanzierung mag verlockend erscheinen, weil man schneller ins Eigenheim kommt, aber sie ist nur in Ausnahmefällen ratsam. Hohe Zinsen, strenge Bedingungen und das Risiko, sich zu übernehmen, sollten gut abgewogen werden. Im Zweifel ist es klüger, den Hausbau etwas aufzuschieben und erst noch Eigenkapital anzusparen, als sich mit aller Macht und ohne finanzielle Basis in ein lebenslanges Darlehen zu stürzen.
Eigenkapital gezielt aufbauen – Vorbereitung ist alles
Angesichts der klaren Vorteile von ausreichend Eigenkapital lohnt es sich, gezielt vor dem Hausbau zu sparen. Auch wenn man verständlicherweise so früh wie möglich ins eigene Heim möchte - ein paar Jahre zusätzlichen Kapitalaufbau können am Ende den Unterschied zwischen einer soliden Finanzierung und einer wackeligen Last machen. Hier ein paar Strategien, wie Sie systematisch Eigenkapital aufbauen können:
- Frühzeitig planen: Sobald der Wunsch nach einem eigenen Haus konkreter wird, sollten Sie Ihren finanziellen Status quo prüfen. Verschaffen Sie sich einen Überblick: Wie viel Eigenkapital ist bereits vorhanden, wie viel wird voraussichtlich benötigt? Mithilfe einer Budget-Berechnung (Einnahmen/Ausgaben gegenüberstellen) finden Sie heraus, welchen Betrag Sie monatlich zur Seite legen können. Je eher Sie damit anfangen, desto besser - selbst 5 Jahre vor Bauplanung lassen sich noch erhebliche Summen ansparen.
- Monatlichen Sparplan einrichten: Behandeln Sie das Sparen fürs Eigenheim wie eine fixe Ausgabe. Überweisen Sie direkt nach Gehaltseingang einen festen Betrag X auf ein separates Sparkonto (z.B. Tagesgeldkonto). So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, das Geld auszugeben. Schon wenige hundert Euro monatlich summieren sich über Jahre zu einem fünfstelligen Betrag. Beispiel: 300 € monatlich entsprechen in 5 Jahren 18.000 € (ohne Zinsen). Mit etwas Rendite oder Sonderzahlungen erreichen Sie noch mehr.
- Sonderzahlungen nutzen: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Bonuszahlungen oder Steuerrückerstattungen - all diese außerplanmäßigen Geldeingänge sollten Sie konsequent dem Eigenkapitalkonto zuführen. Gerade Boni können Ihr Sparziel sprunghaft näherbringen. Vielleicht können auch Geldgeschenke von Familie (Geburtstage, Hochzeit) in den Haustopf fließen.
- Bausparvertrag und Förderungen: Prüfen Sie, ob ein Bausparvertrag für Sie sinnvoll ist, um planmäßig Kapital anzusparen. Nutzen Sie zudem staatliche Förderungen: Wohn-Riester etwa unterstützt Sie beim Wohn-Eigenkapitalaufbau mit Zulagen und Steuervorteilen. Auch Arbeitgeberzulagen (VL) können via Bausparvertrag in Eigenkapital umgewandelt werden.
- Bestehende Kredite abbauen: Versuchen Sie, Konsumkredite (z.B. Raten für Auto, Möbel etc.) möglichst vor der Immobilienfinanzierung abzuschließen. Jeder abbezahlte Kredit schafft finanziellen Freiraum, den Sie zum Sparen nutzen können, und verbessert Ihre Bonität. Zudem wird die Bank bei weniger laufenden Verpflichtungen eher bereit sein, Ihnen einen Baukredit zu geben.
- Kosten senken: Überprüfen Sie Ihr Haushaltsbudget auf Einsparmöglichkeiten. Jeder Euro, den Sie an laufenden Ausgaben (Versicherungen, Abos, Freizeit) einsparen, kann ins Eigenkapital fließen. Vielleicht lässt sich vorübergehend etwas verzichten, um den Traum vom Haus schneller zu verwirklichen.
Checkliste: Eigenkapital-Planung vor dem Hausbau
- Finanzstatus ermitteln: Wie viel Eigenkapital ist vorhanden? Wieviel wird angestrebt (mind. 20% der Baukosten + Nebenkosten)?
- Budget aufstellen: Monatliche Einnahmen/Ausgaben prüfen, Sparpotenzial identifizieren.
- Sparziel und Zeitrahmen festlegen: Betrag X in Y Jahren ansparen.
- Automatischer Sparplan: Dauerauftrag für monatliche Überweisung auf Sparkonto einrichten.
- Sonderzahlungen einplanen: Bonus, Steuergeld, Geschenke direkt ins Sparschwein "Haus".
- Schulden reduzieren: Kleine Kredite tilgen, Dispo ausgleichen – erst schuldenfrei, dann Hauskredit.
- Beratung nutzen: Ggf. Finanzberater oder Bankgespräch suchen, um Sparstrategien und Anlagemöglichkeiten (z.B. Fondsparen) fürs Eigenheim zu optimieren.
Durch diszipliniertes Vorgehen lässt sich die Eigenkapitalbasis nach und nach erhöhen. Geduld zahlt sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes – denn jeder zusätzlich angesparte Euro senkt deine Kreditkosten beim Hausbau.
Unterstützung durch HIS Hausbau GmbH – Finanzierung und Hausbau aus einer Hand

Ein Hausbau ist ein komplexes Vorhaben, bei dem es nicht nur um Grundrisse und Baumaterialien geht, sondern immer auch um die Frage der Finanzierung. Die HIS Hausbau GmbH, Lizenzpartner von Town & Country Haus, weiß aus langjähriger Erfahrung, wie wichtig eine frühzeitige und fundierte Finanzierungsplanung ist. Deshalb werden Bauherren bei HIS Hausbau von Anfang an ganzheitlich betreut – sowohl beim Hausbau selbst als auch bei der Beratung rund um Finanzierung und Eigenkapitalplanung. Bereits in der Planungsphase kannst du gemeinsam mit den Fachberatern von HIS deine Finanzierungsstrategie besprechen und optimieren. So erfährst du zum Beispiel, welche Fördermöglichkeiten es gibt oder wie du dein vorhandenes Eigenkapital am effektivsten einsetzt.
In der Region Anhalt-Bitterfeld, Berlin, Dessau-Roßlau, Leipzig (Stadt und Umland), Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Nordsachsen und Wittenberg steht dir die HIS Hausbau GmbH als regionaler Baupartner zur Seite. Als erfahrenes Unternehmen vor Ort kennt HIS die Besonderheiten der Region und verfügt über ein Netzwerk an örtlichen Partnern – vom Finanzierungsberater bis zum Handwerker. Dadurch profitierst du von persönlicher Betreuung direkt vor Ort und Lösungen, die genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Deine Vorteile mit Town & Country Haus / HIS Hausbau GmbH
Mit der HIS Hausbau GmbH setzt du auf die Stärke eines lokalen Partners kombiniert mit den Sicherheiten und Erfahrungen von Town & Country Haus, einem der erfolgreichsten Massivhaus-Anbieter Deutschlands. Für Bauherren bedeutet das konkret:
- Festpreisgarantie: Du erhältst einen fest vereinbarten Hausbau-Preis, der garantiert hält. Unvorhergesehene Kostensteigerungen während der Bauphase übernimmt Town & Country – Du bist vor bösen Überraschungen geschützt.
- Bauzeitgarantie: Dein Haus wird innerhalb der vertraglich zugesicherten Bauzeit fertiggestellt. Verzögerungen kosten Zeit und Geld; mit der Bauzeitgarantie hast du die Planungssicherheit, ab wann du einziehen kannst.
- Umfangreicher Hausbau-Schutzbrief: Im Kaufpreis jedes Town & Country Hauses ist ein Sicherheitspaket inklusive. Darin enthalten sind unter anderem eine Fertigstellungs-Bürgschaft (das Haus wird garantiert fertig gebaut, selbst im Worst Case), verschiedene Bauversicherungen (z.B. Bauherren-Haftpflicht, Bauleistungsversicherung) sowie eine 5-jährige Gewährleistungsversicherung. Dieser Schutzbrief sorgt dafür, dass du vor, während und nach dem Bau optimal abgesichert bist.
- TÜV-geprüfte Bauqualität: Unabhängige Gutachter (z.B. vom TÜV) begleiten den Bau und prüfen wichtige Bauphasen. So wird eine gleichbleibend hohe Bauqualität sichergestellt. Mängel werden frühzeitig erkannt und beseitigt – Dein Haus entspricht am Ende den höchsten Qualitätsstandards.
- Vollausstattung mit Markenprodukten: Town & Country Häuser werden mit hochwertigen Markenmaterialien ausgestattet – von der Heiztechnik (z.B. Vaillant) bis zum Mauerwerk (z.B. Ytong-Steine). Moderne Haustechnik und energieeffiziente Ausstattung sind dabei selbstverständlich. Du erhältst ein komplett bezugsfertiges Haus ohne den Zukauf teurer Extras.
- Individuelle Planung und große Haustypen-Auswahl: Ob Bungalow, Stadtvilla, klassisches Einfamilienhaus, Doppelhaus oder Reihenhaus – HIS Hausbau GmbH bietet eine große Auswahl an erprobten Haustypen für jeden Bedarf. Dabei wird jedes Haus individuell geplant und gebaut, sodass deine persönlichen Wünsche berücksichtigt werden. Von der Grundrissgestaltung bis zur Fassade können Sie Ihr Town & Country Haus an Ihre Lebenssituation anpassen.
- Regionale Baupartner & Erfahrung: HIS Hausbau GmbH kooperiert mit regionalen Handwerksbetrieben und kennt die örtlichen Gegebenheiten. Kurze Wege, vertraute Abläufe und über 25 Jahre Erfahrung mit über 45.000 gebauten Häusern im Town & Country Netzwerk geben Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Bauvorhaben in guten Händen ist.
Dank dieser USPs (Unique Selling Propositions) können Bauherren entspannt in ihr Projekt starten – nach dem Motto: "Massiv gebaut. Mit Sicherheit."
Fazit: Eigenkapital – der Schlüssel zur soliden Baufinanzierung
Eigenkapital beim Hausbau ist kein Nice-to-have, sondern nahezu ein Must-have. Es verbessert Ihre Konditionen, senkt die monatlichen Raten und dient als Sicherheitsnetz in stürmischen Zeiten. Die Empfehlung, mindestens 20% der Baukosten plus Nebenkosten aus Eigenmitteln zu finanzieren, hat sich bewährt. Andernfalls drohen höhere Zinsen und ein wackliges Finanzierungskonstrukt. Nehmen Sie sich daher die Zeit, ausreichend Eigenkapital zu sparen - es lohnt sich langfristig finanziell und nervlich. Nutzen Sie verschiedenste Quellen vom Bausparvertrag bis zur Muskelhypothek, um Ihr Polster aufzustocken, und vermeiden Sie nach Möglichkeit eine Vollfinanzierung mit all ihren Risiken.
Plane deinen Hausbau sorgfältig und beziehe die Finanzierungsstrategie früh in die Planung mit ein (siehe auch unseren Ratgeber zum Thema Budget berechnen für den Hausbau). Die HIS Hausbau GmbH steht dir dabei mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch - wir unterstützen dich dabei, dein Budget realistisch zu kalkulieren, Fördermittel auszuschöpfen und die für dich optimale Finanzierung zu finden. Gemeinsam mit unserem Team machst du deinenTraum vom Eigenheim wahr – sicher und solide finanziert.
Jetzt Beratung zur Baufinanzierung und Hausplanung vereinbaren – die HIS Hausbau GmbH begleitet dich Schritt für Schritt ins eigene Zuhause.



