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für Familien

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Neue Förderungen für Bauherren mit Kindern

Junge Familien mit Kindern träumen oft vom eigenen Zuhause. Doch hohe Baukosten und Immobilienpreise machen den Hausbau gerade für Familien mit kleinem oder mittlerem Budget zur Herausforderung. Bund, Länder und Kommunen bieten daher spezielle Hausbau-Förderungen für Familien, um den Traum vom Eigenheim doch noch Wirklichkeit werden zu lassen. In diesem Ratgeber geben wir einen umfassenden Überblick über aktuelle Fördermittel beim Hausbau für Familien – von günstigen Krediten bis zu Zuschüssen. Du erfährst, welche Programme es gibt, wie du diese beantragst und wie ein erfahrener Baupartner wie die HIS Hausbau GmbH (Town & Country Haus Lizenzpartner) dich dabei unterstützt.

KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“ – Baukindergeld-Nachfolger mit Klimafokus

Die KfW-Förderung „Wohneigentum für Familien“ (Programm Nr. 300) ist seit Juni 2023 der Nachfolger des ausgelaufenen Baukindergelds. Anders als das Baukindergeld (das direkte Zuschüsse bot) erhalten Familien hierüber einen zinsgünstigen Kredit für den klimafreundlichen Neubau oder Erstkauf eines Eigenheims. Dieser Förderkredit richtet sich speziell an Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und mittlerem Einkommen. Im Fokus steht der neue klimafreundliche Neubau – wer energiesparend baut, profitiert von besonders günstigen Konditionen.
 

Voraussetzungen: Einkommen, Haushaltsgröße und erste Immobilie

Um den KfW-Familienkredit zu erhalten, müssen Familie und Immobilie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist, dass es sich um dein erstes Wohneigentum handelt und du die Immobilie selbst nutzt (mindestens 50 % Eigentumsanteil). Mindestens ein minderjähriges Kind muss im Haushalt leben – Paare ohne Kinder oder Familien mit nur erwachsenen Kindern können die Förderung nicht nutzen. Außerdem gelten Einkommensgrenzen: Das maximale zu versteuernde Haushaltseinkommen darf bei einer Familie mit einem Kind 90.000 € pro Jahr betragen. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um 10.000 €. Eine Familie mit zwei Kindern dürfte also bis zu 100.000 € zu versteuerndes Einkommen haben, mit drei Kindern 110.000 € usw. (Stand 2025). Maßgeblich ist dabei der Durchschnitt des Einkommens des vorletzten und vorvorletzten Jahres vor Antragstellung – wer 2025 den Antrag stellt, legt also die Steuerbescheide von 2023 und 2022 vor.

Weitere Bedingungen: Der Kredit wird nur für den Bau oder Kauf deines eigengenutzten Hauses vergeben, und du musst nach Einzug mindestens fünf Jahre selbst darin wohnen (ansonsten drohen finanzielle Nachteile, etwa ein Zinsaufschlag). Zudem darf kein weiteres Wohneigentum in Deutschland auf deinen Namen existieren. Solltest du früher Baukindergeld erhalten haben, ist eine erneute Förderung über dieses KfW-Programm ausgeschlossen.
 

Klimafreundlich bauen: Effizienzhaus-Standard 40 als Voraussetzung

Der KfW-Familienkredit fördert ausschließlich den Bau oder Erstkauf eines Neubaus. Der Kauf eines älteren Bestandshauses ist in diesem Programm nicht abgedeckt (dafür gibt es andere Fördermöglichkeiten). Gleichzeitig werden hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit des neuen Eigenheims gestellt. Konkret müssen geförderte Häuser den Standard Effizienzhaus 40 erreichen und besonders klimafreundlich sein. Das bedeutet: Dein Neubau darf maximal 40 % der Energie eines Referenzgebäudes verbrauchen, benötigt also exzellente Dämmung, moderne Heiztechnik und insgesamt einen sehr niedrigen Energiebedarf. Zudem muss die Heizungsanlage auf erneuerbare Energien setzen – Öl- oder Gasheizungen (und sogar Holz-/Biomasseheizungen) sind ausgeschlossen. Ein Energie-Effizienz-Experte berechnet bereits in der Planung, ob dein Haus diese Anforderungen erfüllt, und erstellt eine sogenannte Lebenszyklusanalyse (CO₂-Bilanz des Gebäudes). Falls bestimmte CO₂-Grenzwerte überschritten würden, sind nachhaltigere Baustoffe oder Bauweisen nötig.

Es gibt zwei Förderstufen im Programm, abhängig vom Nachhaltigkeitsniveau deines Neubaus:

Klimafreundliches Wohngebäude: Effizienzhaus 40, CO₂-arme Bauweise gemäß den Kriterien des Qualitätssiegels nachhaltiges Gebäude, und keine fossil betriebenen Heizungen.

Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG-Siegel: Zusätzlich zum EH40-Standard muss ein Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) in der Stufe Plus oder Premium erreicht werden. Dieses staatliche Zertifikat stellt erhöhte Anforderungen an ökologische und soziokulturelle Kriterien - z.B. Verwendung umweltfreundlicher, schadstofffreier Baustoffe, barrierefreie Gestaltung, sehr gutes Raumklima und weiteres.

Für die zweite Stufe mit QNG gibt es als Anreiz einen höheren Kreditbetrag. Wichtig: In beiden Fällen benötigst du die Unterstützung eines unabhängigen Energie-Effizienz-Experten (und für QNG zusätzlich eines Nachhaltigkeitsberaters). Diese Fachleute bestätigen, dass dein Neubau alle technischen Vorgaben erfüllt, und stellen die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA) aus – ein erforderliches Dokument für den KfW-Förderantrag.

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Konditionen: Kredithöhe und Zinsvorteile

Ein großer Vorteil des Programms sind die sehr günstigen Zinsen. Der effektive Jahreszins liegt deutlich unter dem Marktniveau – laut KfW bis zu 4 Prozentpunkte niedriger als bei üblichen Baukrediten. Familien profitieren somit von enormen Zinsersparnissen über die Kreditlaufzeit. Zudem sind lange Zinsbindungen von 10 oder sogar 20 Jahren möglich, was Planungssicherheit schafft. Allerdings handelt es sich um einen Kredit, keinen Zuschuss: Im Gegensatz zum früheren Baukindergeld gibt es keine direkten Tilgungszuschüsse, die Summe muss vollständig zurückgezahlt werden. Die Förderwirkung entsteht ausschließlich durch die Zinsvergünstigung.

Die Kredithöhe richtet sich nach deiner Familiensituation und dem Energiestandard des Hauses. Je mehr Kinder im Haushalt, desto höher der mögliche Kreditbetrag. Für ein klimafreundliches Wohngebäude (erste Stufe) liegt der maximale Kredit bei 170.000 € (für Familien mit bis zu 2 Kindern) und steigt für kinderreichere Familien an (z.B. 200.000 € bei 3-4 Kindern). Wird der QNG-Standard erreicht, sind sogar 220.000 € mit einem Kind möglich und bis zu 270.000 € bei fünf oder mehr Kindern. In der Praxis erhalten die meisten Familien mit ein oder zwei Kindern rund 140.000-170.000 € Kreditvolumen pro Haus, sofern alle Bedingungen erfüllt sind.

Beispielrechnung: Eine Familie mit 2 Kindern kann über das KfW-Programm z.B. 170.000 € zu einem Sollzins von ~1 % finanzieren. Bei einem üblichen Baukredit von 170.000 € zu ~4 % Zins lägen allein die Zinskosten bei etwa 6.800 € pro Jahr. Durch den KfW-Förderkredit reduzieren sich die jährlichen Zinsen hier auf ca. 1.700 €. Diese Familie spart also grob 5.000 € Zinskosten pro Jahr – in zehn Jahren kumuliert über 50.000 € Ersparnis gegenüber einer ungeförderten Finanzierung! Günstigere Zinsen bedeuten direkt geringere monatliche Raten, was den finanziellen Spielraum der Familie deutlich erhöht.

Weitere Unterstützung: Regionale Förderprogramme und klimafreundliche Technik

Neben dem bundesweiten KfW-Programm gibt es zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten für Bauherren mit Kindern. Diese können je nach Bundesland und sogar Kommune variieren. Es lohnt sich, auch regionale Förderprogramme und Zuschüsse für klimafreundliche Haustechnik in Betracht zu ziehen, um die Finanzierungslast weiter zu senken.
 

Förderungen der Länder und Kommunen (Familienbonus)

Viele Bundesländer bieten eigene Programme zur Wohneigentumsförderung von Familien an. Diese Landesmittel ergänzen oft die Bundesförderung und sind auf regionale Bedürfnisse zugeschnitten. Beispiele:

Sachsen: Im Programm „Familienwohnen“ erhalten Familien zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 € pro Kind (für das Kindergeld bezogen wird). Zusätzlich gibt es dort Boni für Haushalte mit geringem Einkommen (30.000 € extra) oder mit Schwerbehinderten (15.000 € extra). Der Antrag läuft über die Sächsische Aufbaubank (SAB) und muss vor Baubeginn gestellt werden – Baubeginn ist erst nach Zusage erlaubt.

Brandenburg: Über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) können Familien zinslose Darlehen und Zuschüsse erhalten. Das Programm „Wohneigentum - Neubau, Erwerb, Ausbau“ fördert den Bau oder Kauf von selbstgenutztem Wohnraum und bietet 20 Jahre lang zinsfreie Kredite, kombiniert mit Zuschüssen, sofern Einkommensgrenzen und Eigenleistungsquoten erfüllt sind.

Bayern: Der Freistaat Bayern gewährt eine Eigenheimzulage („Baukindergeld Plus“), welche Familien pro Kind einen festen Zuschuss beim Bau oder Kauf des Eigenheims auszahlt. Zusätzlich gibt es günstige Landesdarlehen über die BayernLabo.

Weitere Länder: Auch andere Bundesländer wie Baden-Württemberg (L-Bank Programm „Wohnen mit Kind“), Sachsen-Anhalt (IB Wohnungsbauprogramme) oder NRW (Wohnraumförderung für Familien) bieten Förderdarlehen, Zuschüsse oder Bürgschaften an. Die Konditionen variieren – oft orientieren sie sich an Einkommensgrenzen und Familiengröße ähnlich dem KfW-Programm.

Darüber hinaus vergeben zahlreiche Städte und Gemeinden kleine Förderungen an bauwillige Familien. Über 600 Kommunen in Deutschland unterstützen Familien mit „Baugeld vom Bürgermeister“ oder ähnlichen Boni. Typischerweise handelt es sich um einmalige Zuschüsse (z.B. einige tausend Euro pro Kind) oder vergünstigte Bauplatzpreise, um junge Familien im Ort anzusiedeln. So etwas ist vor allem in ländlichen Gemeinden verbreitet, kann aber auch in Stadtrandkommunen existieren. Es lohnt sich, beim zuständigen Rathaus nach lokalen Fördermitteln der Kommune zu fragen. Oft stehen Familien mit Kindern explizit im Fokus dieser kommunalen Programme.
 

Zuschüsse für klimafreundliche Haustechnik (Solar, Wärmepumpe & Co.)

Neben den großen Darlehensprogrammen können Bauherren zusätzliche Zuschüsse für energieeffiziente Haustechnik in Anspruch nehmen. Gerade der klimafreundliche Neubau wird durch verschiedene Förderangebote unterstützt, die helfen, moderne Technik bezahlbarer zu machen:

Heizung mit erneuerbaren Energien: Der Einbau einer klimafreundlichen Wärmepumpe oder Solarthermie-Anlage wird vom Staat finanziell gefördert. Im Neubau übernimmt das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) derzeit bis zu 35 % der Kosten einer Wärmepumpenheizung und 30 % der Kosten einer Solarthermie-Anlage als Zuschuss. Diese Förderung läuft über die Bundesförderung effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM). Wichtig: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden, und die Anlage muss bestimmten technischen Standards genügen. Für Biomasse-Heizungen gibt es im Neubau keine Förderung mehr, da diese im KfW-Programm ausgeschlossen sind.

Photovoltaik und Batteriespeicher: Auch Solarstrom-Anlagen werden indirekt gefördert – etwa durch die 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen seit 2023 und Einspeisevergütungen für überschüssigen Strom. Einige Bundesländer und Kommunen haben zusätzliche Programme für PV auf Neubauten oder Batteriespeicher. Beispielsweise unterstützt die KfW mit bestimmten Krediten/Sonderförderungen die Installation von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaik (je nach Programmstand). Hier lohnt ein Blick in die jeweils aktuellen Angebote, da diese Förderungen häufig kontingentiert und zeitlich befristet sind.

Energieeffizienz und Smart Home: Weiterhin gibt es Fördermittel für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, intelligente Steuerungstechnik (Smart Home zur Energieeinsparung) oder Elektroauto-Ladestationen (Wallboxen) am Eigenheim. Letztere wurden z.B. über die KfW in der Vergangenheit mit 900 € Zuschuss pro Ladepunkt gefördert (KfW-Programm 440, aktuell jedoch ausgesetzt).

Diese Zuschüsse für Technik reduzieren zwar nicht direkt die Baukosten, aber sie senken die Investitionskosten für moderne Ausstattungen. Familien können dadurch etwa eine Photovoltaikanlage oder Wärmepumpe installieren und einen Teil der Kosten vom Staat zurückerhalten. In Kombination mit den großen Kreditprogrammen ergibt sich so ein Paket, das sowohl den Bau als auch den nachhaltigen Betrieb des Hauses fördert.

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Vorteile der Förderungen: Finanzielle Entlastung und Sicherheit

Die aufgezeigten Förderungen bieten Familien handfeste finanzielle Vorteile. Hier die wichtigsten Pluspunkte im Überblick:

  • Geringere Kreditbelastung: Durch zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse verringert sich die effektive Summe, die du aus eigenem Einkommen stemmen musst. Die monatliche Rate der Baufinanzierung fällt niedriger aus, weil weniger Zinsen gezahlt werden. Das entlastet das Familienbudget spürbar – es bleibt mehr Geld für andere Lebenshaltungskosten oder für Rücklagen übrig.
  • Bessere Planbarkeit: Staatliche Förderkredite wie der KfW-Familienkredit bieten oft lange Zinsbindungen (10-20 Jahre) zu sehr niedrigen Zinsen. Familien können dadurch über einen langen Zeitraum mit konstanten Raten kalkulieren und sind vor Zinserhöhungen geschützt. Dies schafft Planungssicherheit in einer Lebensphase, in der Ausgaben (Kinder, Bildung usw.) gut kalkulierbar sein müssen.
  • Unterstützung für Familien mit kleinerem Budget: Gerade junge Familien ohne hohes Eigenkapital profitieren, weil viele Förderprogramme gezielt mittlere Einkommen adressieren. Wer nur über begrenzte Eigenmittel verfügt, bekommt dank Förderungen trotzdem Zugang zu Wohneigentum – eine Chance, die sonst vielleicht verpasst würde. Die Programme wurden bewusst so gestaltet, dass Normalverdiener mit Kindern gefördert werden.
  • Nachhaltigkeit zahlt sich aus: Die Kopplung der Förderung an klimafreundliche Bauweisen mag zunächst Mehraufwand bedeuten (z.B. Kosten für bessere Dämmung oder eine Wärmepumpe). Langfristig sparen Familien aber doppelt: Neben der Förderung selbst profitieren sie von niedrigeren Energiekosten im laufenden Betrieb. Moderne Effizienz-Häuser haben deutlich geringere Heiz- und Stromkosten, was über die Jahre Tausende Euro spart. Und ein nachhaltiges Eigenheim gewinnt voraussichtlich an Wertstabilität, da Energieeffizienz immer wichtiger wird.

Beantragung der Fördermittel: Ablauf, Unterlagen und Tipps

Damit Familien die Förderungen optimal nutzen können, sollten sie sich frühzeitig mit der Beantragung beschäftigen. Jedes Programm hat seine eigenen Abläufe und Anforderungen. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du typischerweise vorgehst und welche Unterlagen benötigt werden.

  1. Frühzeitig informieren und Planung anpassen: Informiere dich idealerweise bereits in der Planungsphase deines Hausbaus über passende Förderprogramme. Viele Förderungen – insbesondere der KfW-Kredit – setzen gewisse technische Standards voraus (z.B. Effizienzhaus 40). Plane diese Anforderungen von Anfang an ein, damit dein Haus förderfähig wird. Ein Energieberater kann dir genau sagen, welche Maßnahmen nötig sind, um die Kriterien zu erfüllen. Auch ein Gespräch zur Baufinanzierung sollte früh erfolgen, damit klar ist, wie Förderdarlehen in dein Finanzierungskonzept eingebunden werden.
  2. Antrag vor Baubeginn stellen: Ganz wichtig – nahezu alle Fördermittel müssen beantragt werden, bevor das Bauvorhaben vertraglich fixiert oder gestartet ist. Für den KfW-Förderkredit gilt: Vor Abschluss von Bauverträgen oder Kaufverträgen spreche mit deiner Bank und stelle den Antrag. Auch Landesförderungen verlangen in der Regel den Antrag vor Beginn des Vorhabens. Wer erst den Bauvertrag unterschreibt oder gar mit dem Bau beginnt und danach Fördermittel beantragen will, kommt meistens zu spät. Typischer Fehler: Das Bauprojekt ist schon angelaufen, und erst dann denkt man an die Förderung – diese Anträge werden in der Regel abgelehnt. Daher unbedingt die Reihenfolge einhalten: Erst Antrag und Zusage, dann Verträge finalisieren und mit dem Bau starten.
  3. Finanzierungspartner einbinden: KfW-Kredite können nicht direkt bei der KfW beantragt werden, sondern immer über einen Finanzierungspartner (Hausbank, Bausparkasse oder Vermittler). Spreche also früh mit deiner Bank oder einem Finanzierungsvermittler, der Erfahrung mit Förderkrediten hat. Diese Partner beraten dich, welche Programme du kombinieren kannst, und kümmern sich um die Einreichung der Anträge bei KfW & Co. (Viele Banken arbeiten mit der KfW online zusammen, so dass der Prozess reibungslos im Hintergrund läuft.) Ein erfahrener Finanzierungsberater stellt sicher, dass alle Fördermittel beim Hausbau optimal ausgeschöpft werden und in dein Finanzierungskonzept passen.
  4. Unterlagen zusammenstellen: Für den Förderantrag brauchst du einige Nachweise. Im KfW-Programm 300 sind zum Beispiel folgende Dokumente erforderlich:


    → Die bereits erwähnte Bestätigung zum Antrag (BzA) vom Energie-Effizienz-Experten, die bestätigt, dass dein Neubau die Effizienzhaus-Standards erfüllt.

    → Die Einkommenssteuerbescheide der relevanten Jahre (vorletztes und vorvorletztes Jahr) als Nachweis, dass du die Einkommensgrenze einhältst.

    → Geburtsurkunden der Kinder, für die du die Förderung beantragst, um deren Alter und Anzahl nachzuweisen.

    → Bei manchen Programmen: Nachweis des Familienstands (z.B. Heiratsurkunde, wenn relevant) oder eine Meldebescheinigung, dass das Kind in deinem Haushalt lebt.

    → Beim Antrag über die Bank: übliche Unterlagen der Baufinanzierung wie Personalausweis, Baupläne/Baugenehmigung, Kostenaufstellung, Eigenkapitalnachweis etc.

    Jede Förderung kann zusätzliche Formulare haben – Landesbanken verlangen oft eigene Antragsformulare, und Kommunen haben simple Anträge oder sogar formlos Schriftverkehr. Deine Hausbank bzw. ein Fördermittel-Experte hilft dir, den Papierkram vollständig zusammenzustellen.
     

  5. Zusage abwarten und Fristen beachten: Nach Antragstellung heißt es, die Förderzusage abzuwarten. Je nach Programm kann das einige Tage (KfW-Zusage kommt oft innerhalb von wenigen Tagen) bis einige Wochen dauern. Starte in dieser Zeit nicht eigenmächtig mit dem Bau – gedulde dich, bis der Bescheid da ist. Bei positiver Zusage schließt du den Kreditvertrag mit der Bank ab und kannst dann offiziell mit dem Hausbau beginnen. Achte anschließend auf Auszahlungsfristen: KfW-Kredite müssen meist innerhalb von 12 Monaten abgerufen werden (mit Option auf Verlängerung). Zuschüsse müssen oft innerhalb einer bestimmten Zeit nach Fertigstellung beantragt oder nachgewiesen werden.
  6. Verwendungsnachweise einreichen: Nach Fertigstellung des Baus oder der geförderten Maßnahme ist meist ein Nachweis zu erbringen, dass alles gemäß den Förderbedingungen umgesetzt wurde. Beim KfW-Effizienzhaus stellt der Energieberater z.B. eine Bestätigung nach Durchführung (BnD) aus, die bei der Bank eingereicht wird. Bei anderen Programmen kann es ein einfacher Verwendungsnachweis oder eine Meldebestätigung sein, dass du tatsächlich eingezogen bist (zur Überprüfung der Selbstnutzung). Erledige diese Nachweispflichten fristgerecht, um die Förderung nicht zu gefährden.

Tipp: Lass dich während des gesamten Prozesses von Experten begleiten – etwa deinem Baupartner oder Finanzierungsberater. Sie stellen sicher, dass keine Fristen verstreichen und alle Auflagen erfüllt werden. Denn oft scheitern Förderungen an formalen Fehlern: Ein Häkchen falsch gesetzt, ein Dokument vergessen, oder schlicht zu spät beantragt – und schon ist die Gelegenheit verpasst. Mit professioneller Unterstützung vermeidest du diese Stolperfallen.

Bau dein Zuhause mit gutem Gefühl

Mit HIS Hausbau stressfrei ins Eigenheim: Förderberatung inklusive

Ein erfahrener Baupartner kann für Familien Gold wert sein – nicht nur beim Hausbau selbst, sondern auch beim Thema Förderung. Die HIS Hausbau GmbH ist ein lizenzierter Partner von Town & Country Haus und hat sich darauf spezialisiert, Bauherren in allen Phasen zu begleiten, insbesondere junge Familien. Von der ersten Beratung an wird darauf geachtet, Fördermöglichkeiten auszuschöpfen und das Bauprojekt optimal darauf abzustimmen.

HIS Hausbau GmbH begleitet Bauherren in Anhalt-Bitterfeld, Berlin, Dessau-Roßlau, Leipzig (Stadt und Land), Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Nordsachsen und Wittenberg – also in Regionen, wo sowohl städtisches Bauen als auch ländliche Projekte gefördert werden. Als regional verwurzelter Baupartner kennt HIS die Förderprogramme vor Ort und kann Familien gezielt darauf hinweisen (z.B. auf spezielle Landesdarlehen in Sachsen, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt, oder kommunale Baukindergeld-Zuschüsse).

Darüber hinaus profitieren Bauherren von den umfangreichen Leistungen und Garantien eines Town & Country Hauses. Hier einige USPs von Town & Country Haus / HIS Hausbau GmbH im Überblick:

  • Festpreisgarantie: Du erhältst dein Haus zum garantierten Festpreis. Unvorhergesehene Kostensteigerungen während der Bauphase trägt der Anbieter – maximale Kostensicherheit für deine Finanzierung.
  • Bauzeitgarantie: Ein verbindlicher Fertigstellungstermin gibt Planungssicherheit. Dein Haus wird zum vereinbarten Zeitpunkt bezugsfertig, was Doppelbelastungen (z.B. Miete und Finanzierungsrate) minimiert.
  • Hausbau-Schutzbrief: Dieses Paket an Sicherheiten beinhaltet u.a. eine Fertigstellungsbürgschaft (Dein Haus wird garantiert fertiggestellt, selbst wenn dem Bauunternehmen etwas zustoßen sollte), diverse Bauversicherungen (etwa Bauherrenhaftpflicht, Feuerrohbauversicherung) und einen Gewährleistungsplan für Mängelansprüche. So bist du rundum abgesichert.
  • TÜV-geprüfte Bauqualität: Unabhängige Gutachter (z.B. TÜV) prüfen den Bau in wichtigen Phasen. Dadurch wird eine gleichbleibend hohe Bauqualität sichergestellt – Mängel können gar nicht erst entstehen.
  • Vollausstattung mit Markenprodukten: Dein Town & Country Massivhaus kommt schlüsselfertig mit hochwertigen Markenmaterialien. Von der Heizungstechnik über die Fenster bis zur Sanitärausstattung werden langlebige Qualitätsprodukte verbaut – modern und energieeffizient.
  • Moderne Haustechnik inklusive: Standardmäßig sind zeitgemäße Haustechnik-Lösungen integriert, z.B. energiesparende Wärmepumpen-Heizung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder Smart-Home-fähige Elektroinstallationen (je nach Haustyp). Damit erfüllst du leicht die Standards für Effizienzhäuser und genießt niedrige Nebenkosten.
  • Individuelle Planung & Vielfalt an Haustypen: Ob Bungalow, Stadtvilla, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus – es stehen zahlreiche Entwürfe zur Auswahl, die an deine Wünsche angepasst werden können. Architekten passen Grundrisse individuell an, sodass dein Zuhause perfekt zu deiner Familie passt.
  • Regionale Baupartner vor Ort: Die Bauausführung erfolgt mit Handwerkern und Partnerunternehmen aus der Region. Das sichert kurze Wege, lokale Wertschöpfung und eine zuverlässige Bauausführung durch eingespielte Teams.

 

Durch diese Rundum-Betreuung können Familien sicher sein, dass dein Hausbau in guten Händen ist – von der Finanzierung mit Fördermitteln bis zur Schlüsselübergabe. Gerade wer zum ersten Mal baut, schätzt es, einen verlässlichen Partner wie HIS Hausbau an der Seite zu haben, der alle Fragen beantwortet und im Hintergrund die Fäden zieht.

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Jetzt Förderung nutzen und Traumhaus starten

Für Familien mit Kindern war es noch nie so attraktiv zu bauen wie jetzt. Die neuen Förderungen für Bauherren mit Kindern – allen voran das KfW-Programm Wohneigentum für Familien als Baukindergeld-Nachfolger, ergänzt durch regionale Familienboni – bieten erhebliche finanzielle Erleichterungen. Günstige Kredite mit Minizinsen, Zuschüsse für klimafreundliche Technik und Landesdarlehen ermöglichen auch Normalverdienern den Schritt ins Eigenheim. Wichtig ist, sich frühzeitig zu informieren, sauber zu planen und die Anträge rechtzeitig zu stellen. Dann winken Vorteile wie eine geringere Kreditbelastung und langfristige Planungssicherheit, was gerade Familien zugutekommt.

Möchtest du mehr darüber wissen, welche Förderung dir beim Hausbau zusteht und wie du diese optimal nutzt? Dann setze auf einen erfahrenen Partner an deiner Seite. Die HIS Hausbau GmbH unterstützt dich gerne – von der Auswahl passender Fördermittel bis zur Umsetzung deines Bauvorhabens. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch bei HIS Hausbau GmbH und komme deinem Traum vom eigenen Haus ein großes Stück näher!

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