Wohngebiet
Am Windmühlenschlag
in Belgern

Wenn aus Ackerland Bauland wird

Die Stadt Belgern‑Schildau prüft seit 2025, ob im Ortsteil Belgern auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche ein neues Wohngebiet entstehen kann. Im ländlichen Raum entstehen neue Baugebiete meist erst dann, wenn Gemeinden kaum noch Grundstücke anbieten können oder junge Familien zurückkehren möchten. Von der Idee bis zum fertigen Quartier durchläuft ein Gebiet mehrere Planungsphasen: Der Stadtrat fasst einen Aufstellungsbeschluss, ein Bebauungsplan wird erarbeitet, die Öffentlichkeit wird beteiligt und eine Erschließung geplant. Frühzeitig mit den eigenen Wohnträumen zu starten, verschafft dir als Bauinteressent einen Zeitvorsprung, weil du Hausgröße, Budget und Bauweise schon vor der Vermarktung abstimmen kannst.

GRUNDSTÜCK ANFRAGEN

Fläche in m²Bauplätze gesamtErschließungBebauungsplanBauzwang
ca. 53.000 m²ca. 20–30unerschlossen (Planung)in Aufstellung (seit 06/2025)kein Bauzwang

Stand 21.04.2026

Das geplante Wohngebiet „Am Windmühlenschlag“ im Überblick

Die Stadt Belgern‑Schildau hat im Juni 2025 beschlossen, einen Bebauungsplan für das „Wohngebiet Am Windmühlenschlag“ auszuarbeiten. Der Planungsbereich umfasst rund 5,3 ha Ackerland in Belgern und grenzt an die Gemarkungsflächen 272, 268, 267 und einen Teil von 253 (Flur 5). Ziel der Planung ist es, ein Wohngebiet zu entwickeln, da in Belgern kaum bebaubare Flächen vorhanden sind. Die Fläche ist derzeit landwirtschaftlich genutzt, es gibt weder erschlossene Straßen noch Ver- und Entsorgungsleitungen. Es ist geplant, etwa 20–30 Bauplätze zu schaffen; genaue Parzellengrößen und Vergabekriterien liegen jedoch noch nicht vor. Die Stadtverwaltung ist Ansprechpartner für den Planungsstand. Ein Exposé, Preise oder Vermarktungstermine existieren nicht; der Bebauungsplan befindet sich noch in der Aufstellung und es gilt kein Bauzwang.

Vom Planungsgebiet zum Baugrundstück – diese Schritte folgen

Bevor aus Ackerland Bauland wird, müssen mehrere gesetzlich vorgegebene Schritte durchlaufen werden. Der Beschluss, einen Bebauungsplan aufzustellen, bildet den Startpunkt. Anschließend erstellt die Gemeinde einen Planentwurf, der die gewünschte Art der Nutzung (z. B. Wohngebiet), die zulässigen Gebäudehöhen, Abstandsflächen und Erschließung regelt. Laut den allgemeinen Verfahrensschritten gehören dazu:

  1. Aufstellungsbeschluss und Bekanntmachung: Der Stadtrat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans und informiert die Öffentlichkeit.
  2. Erarbeitung des Planentwurfs: Fachplaner entwickeln den Plan zusammen mit Gutachten (z. B. zum Verkehr, zum Naturschutz).
  3. Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung: Bürger und Behörden können den Entwurf einsehen und Anregungen abgeben. Dies ist im Aufstellungsbeschluss zum Windmühlenschlag ausdrücklich vorgesehen.
  4. Auslegungsbeschluss und öffentliche Auslegung: Nach Einarbeitung der Anregungen wird der Plan erneut öffentlich ausgelegt, meistens für einen Monat.
  5. Satzungsbeschluss: Der Stadtrat beschließt den Bebauungsplan als Satzung. Erst dann entsteht Baurecht; bei Konflikten kann die obere Landesbehörde eingeschaltet werden.
  6. Erschließung und Parzellierung: Nach dem Satzungsbeschluss planen und bauen die Stadtwerke oder ein Erschließungsträger Straßen, Strom‑ und Wasserleitungen. Danach wird die Fläche vermessen und in Baugrundstücke aufgeteilt.
  7. Vermarktung der Grundstücke: Erst wenn die Parzellierung abgeschlossen ist und Erschließungskosten feststehen, beginnt die Vermarktung. Bis dahin sind keine Reservierungen möglich.

Solange das Gebiet „Am Windmühlenschlag“ diese Schritte nicht abgeschlossen hat, handelt es sich lediglich um ein Planungsgebiet.

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Grundstücke in neuen Baugebieten realistisch bewerten

Auch ohne konkrete Parzellierungspläne können Bauinteressenten schon jetzt wichtige Überlegungen anstellen. Die passende Grundstücksgröße hängt stark vom gewählten Haustyp, dem gewünschten Platzbedarf und den örtlichen Vorgaben ab. Ein freistehendes Einfamilienhaus benötigt mehr Fläche als ein Reihenhaus. Lage, Bodenbeschaffenheit und Kosten beeinflussen die Entscheidung. Bebauungspläne legen Grundflächen‑ und Geschossflächenzahlen fest; sie bestimmen, wie viel Fläche eines Grundstücks bebaut werden darf. Abstandsflächen zum Nachbarn reduzieren die nutzbare Fläche zusätzlich, und oft sind auch Stellplätze und Gartenbereiche einzuplanen.

Um zu entscheiden, welches Grundstück später passt, lohnt es sich, verschiedene Parzellierungsvarianten zu betrachten: kleinere Reihenhausgrundstücke (ca. 150–300 m²) erlauben eine verdichtete Bebauung, Doppelhaushälften benötigen etwa 250–450 m², ein freistehendes Einfamilienhaus lässt sich ab etwa 500 m² komfortabel planen, und ein Bungalow braucht wegen der eingeschossigen Bauweise mindestens 600 m². Kleinere Grundstücke können sinnvoll bebaut werden, wenn die Planung durchdacht ist. Wer schon jetzt überlegt, ob er eine Garage, einen großen Garten oder Platz für spätere Erweiterungen braucht, vermeidet später Kompromisse.

Hausbau vorausschauend vorbereiten

Während der Bebauungsplan noch erarbeitet wird, kannst du deine Hausbaupläne konkretisieren. Eine solide Finanzierung ist dabei zentral. Finanzexperten raten, die Finanzierung frühzeitig und realistisch zu planen und mindestens 30 % der Gesamtkosten aus Eigenkapital zu decken. In die Eigenmittel können auch Eigenleistungen, wie handwerkliche Arbeiten, einfließen. Vor dem Kreditgespräch solltest du deine monatliche Belastungsgrenze prüfen: erstelle einen Kassensturz, vergleiche Einkommen und Ausgaben und plane einen Puffer für unvorhergesehene Kosten ein.

Parallel zur Finanzierung lohnt sich die inhaltliche Hausplanung. Die Checkliste der Schwäbisch‑Hall‑Bausparkasse empfiehlt, zu Beginn zu klären, wie viel Platz du brauchst, welchen Haustyp du bevorzugst und welche Funktionsräume erforderlich sind. Überlege auch, ob sich Räume später umnutzen lassen und ob ein Umbau zum barrierefreien Wohnen möglich ist. Je individueller deine Anforderungen sind, desto eher empfiehlt sich ein Haus, das nach deinen Wünschen geplant wird. Besuche Neubaugebiete oder Musterhausausstellungen, um Eindrücke zu sammeln, und informiere dich über nachhaltige Baustoffe und erneuerbare Energien.

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Massivhausbau – langlebig und wertstabil

Die HIS Hausbau GmbH setzt auf massive Bauweise aus Ziegel, Beton oder Kalksandstein. Massivhäuser sind robust und langlebig; ihre Wände speichern Wärme und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Dicke Mauern bieten einen guten Schallschutz und ermöglichen individuelle Grundrissgestaltung. Durch die hohe Lebensdauer und die Möglichkeit späterer Erweiterungen bleibt der Wert langfristig stabil. Energieeffiziente Standards lassen sich im Massivhaus problemlos integrieren – z. B. durch Dämmung, Lüftungsanlagen oder Photovoltaik.

Bungalows

Von 78 - 131 m² Wohnfläche

Einfamilienhäuser

Von 90 - 152 m² Wohnfläche

Stadthäuser

Von 100 - 152 m² Wohnfläche

Zweifamilienhäuser

Von 180 - 192 m² Wohnfläche

Doppel- und Reihenhäuser

Von 90 - 136 m² Wohnfläche

Chancen und Herausforderungen eines geplanten Neubaugebiets

Ein neues Wohngebiet bietet zahlreiche Chancen: moderne Infrastruktur, neue Nachbarschaften und Gestaltungsspielraum bei Haus und Garten. In ländlichen Regionen können Grundstücke größer und ruhiger sein; die Nähe zu Schulen oder Einkaufsmöglichkeiten wirkt sich jedoch auf Grundstücksgröße und Preis aus.

Gleichzeitig birgt ein Planungsgebiet Unsicherheiten: Die Entwicklungsphase kann sich über mehrere Jahre erstrecken, da Gutachten, Genehmigungen und Erschließung Zeit benötigen. Änderungen im Bebauungsplan können die zulässige Bebauung beeinflussen. Solange kein Plan rechtskräftig ist, bleiben Parzellengrößen, Kaufpreise und Baufristen offen. Geduld und Flexibilität sind also gefragt.

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  • massiv gebautes und werthaltiges Haus, energetisch nach den aktuellsten Vorgaben
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Warum du Grundstück und Hauskonzept frühzeitig zusammen denken solltest

Viele Bauinteressenten warten, bis ein Grundstück angeboten wird, und beginnen erst dann mit der Hausplanung. Das führt häufig zu Problemen: Das gewünschte Haus ist zu groß für das verfügbare Grundstück, Abstandsflächen werden unterschätzt oder das Budget reicht nicht aus. Besser ist es, Grundstückswunsch und Hauskonzept parallel zu entwickeln.

Frühe Planung bedeutet, den passenden Haustyp und die benötigte Wohnfläche zu definieren, die GRZ‑ und GFZ‑Vorgaben im künftigen Bebauungsplan zu verstehen[7] und Besonderheiten wie Lage, Zuschnitt, Erschließung oder Sonneneinstrahlung des Grundstücks zu prüfen. Auch ein Bodengutachten hilft, unangenehme Überraschungen (z. B. Altlasten) zu vermeiden. Wer schon vor der Vermarktung sein Hauskonzept festlegt, kann flexibel auf unterschiedliche Parzellen reagieren – etwa durch einen variablen Grundriss oder alternative Bauweisen (z. B. Bungalow, Doppelhaus oder Reihenhaus). Die HIS begleitet dich dabei mit Grundstücksbewertung, Hausplanung und Unterstützung bei Genehmigungen.

Für wen könnte das Wohngebiet interessant werden?

  • Familien: Die ruhige Lage und mögliche große Grundstücke bieten Platz für Spiel, Garten und späteren Anbau.
  • Rückkehrer: Menschen, die aus beruflichen Gründen in größere Städte gezogen sind, können im Heimatort ein Eigenheim errichten und von moderner Infrastruktur profitieren.
  • Bauherren mit langfristiger Perspektive: Ein Planungsgebiet erfordert Geduld, bietet dafür aber größere Gestaltungsfreiheit und langfristige Wertstabilität.
  • Naturliebhaber und Ruhesuchende: Das Gebiet grenzt an bestehende Felder; die ländliche Umgebung verspricht eine ruhige Wohnlage abseits der Großstadt.

Nächste Schritte

  1. Planungsstand beobachten: Informiere dich regelmäßig bei der Stadt Belgern‑Schildau über den Fortschritt des Bebauungsplans (öffentliches Mitteilungsblatt, Ratsinformationssystem).
  2. Finanzierung vorbereiten: Prüfe dein Eigenkapital, erstelle einen Kassensturz und informiere dich über Fördermittel. Eine Eigenkapitalquote von rund 30 % verbessert deine Finanzierungsmöglichkeiten.
  3. Hauskonzept entwickeln: Definiere Raumprogramm, bevorzugte Bauweise und Energiekonzept. Überlege, welche Haustypen zu möglichen Grundstücksgrößen passen und wie sich Räume später anpassen lassen.
  4. Beratungsgespräch vereinbaren: Die HIS Hausbau GmbH steht dir als Partner zur Seite. Wir erläutern Bebauungsplan‑Vorgaben, begleiten dich zur Bauvoranfrage und entwickeln mit dir dein individuell geplantes Massivhaus.

Das Wohngebiet „Am Windmühlenschlag“ befindet sich in der frühen Planungsphase. Noch gibt es keine Grundstücke zu kaufen, doch wer sich frühzeitig mit Finanzierung, Grundstückswünschen und Hauskonzepten beschäftigt, verschafft sich Planungssicherheit. Gemeinsam mit HIS Hausbau kannst du deine Ideen entwickeln, damit du bereit bist, sobald das Baugebiet erschlossen wird.

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