
Checkliste Hausbau
Kontakt aufnehmenPlanung und Vorbereitung von A bis Z
Ein eigenes Haus zu bauen ist ein spannendes Vorhaben – aber auch komplex. Diese Hausbau-Checkliste hilft dir dabei, von der ersten Idee bis zum Einzug alle wichtigen Schritte im Blick zu behalten. Ob junge Familie, erfahrenes Paar, Senior oder Kapitalanleger: Mit sorgfältiger Planung und Vorbereitung vermeidest du Fehler und sorgst dafür, dass dein Traumhaus-Projekt reibungslos gelingt.
1. Erste Überlegungen: Budgetrahmen und Finanzierung klären
Bevor du mit der konkreten Planung startest, verschaffe dir einen realistischen Überblick über dein Budget. Setze dich hin und ermittle deinen finanziellen Rahmen: Wie viel Haus kannst du dir leisten? Liste Einnahmen und Ausgaben auf und überlege, welche monatliche Kreditrate tragbar ist. Orientiere dich z. B. an deiner aktuellen Miete als Richtwert für die zukünftige Darlehensrate und berücksichtige laufende Nebenkosten.
- Eigenkapital einbringen: Prüfe, wie viel Eigenkapital du in das Projekt einbringen kannst. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto bessere Konditionen erhältst du in der Regel bei der Bank.
- Finanzierungsmöglichkeiten ausloten: Sprich frühzeitig mit deiner Hausbank oder einem unabhängigen Baufinanzierungsberater. Eine Finanzierungsberatung schafft Klarheit darüber, welche Darlehenssumme möglich ist und welche Fördermittel (z. B. KfW-Programme für energieeffizientes Bauen) du nutzen kannst. So weißt du, in welchem Kostenrahmen du planen darfst.
- Puffer einplanen: Kalkuliere Baunebenkosten (Grundstückskaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar, Gebühren) sowie einen Puffer für Unvorhergesehenes von ca. 10–15 % ein. So gerätst du nicht in Bedrängnis, falls Mehrkosten entstehen.
Tipp: Überschätze dein Budget nicht und vermeide Zeitdruck. Einer der häufigsten Fehler ist eine lückenhafte Budgetplanung ohne ausreichende Reserve. Plane konservativ und lass dich nicht von zu großen Träumen verleiten. Vermeide Kostenfallen wie fehlende Baunebenkosten oder zu optimistische Kalkulationen – so bewahrst du finanzielle Sicherheit während des gesamten Hausbaus.
2. Grundstückssuche und -kauf
Ohne Grundstück kein Hausbau – daher ist die Suche nach dem passenden Baugrund ein früher und entscheidender Schritt. Definiere deine Anforderungen an das Grundstück vorab: In welcher Region oder welchem Stadtteil möchtest du wohnen? Wie groß sollte das Grundstück sein, und welche Lage bevorzugst du (Stadt oder Land, Infrastruktur, Nähe zu Arbeit, Familie etc.)?
- Kriterien festlegen: Erstelle eine Checkliste für die Grundstückssuche. Wichtige Punkte sind u.a. Lage und Umgebung (z.B. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Himmelsrichtung (für Sonneneinstrahlung) sowie der maximale Preis pro m². Überlege, ob eher ein ruhiges Landgrundstück oder stadtnahes Wohnen für dich passt.

- Bebaubarkeit prüfen: Informiere dich bei jedem interessanten Grundstück über den Bebauungsplan der Gemeinde. Der Bebauungsplan legt z.B. fest, welche Haustypen und Bauweisen erlaubt sind, wie viele Geschosse gebaut werden dürfen, Dachform, Abstandsflächen etc. Prüfe außerdem das Grundbuch auf Lasten oder Wegerechte. Nur wenn dein Wunschhaus zum Grundstück und zu den behördlichen Auflagen passt, solltest du einen Kauf in Betracht ziehen.
- Erschließung und Boden prüfen: Kläre, ob das Grundstück voll erschlossen ist (Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom, Internet, Gas). Falls nicht, musst du zusätzliche Erschließungskosten einplanen. Lass außerdem ein Bodengutachten (Baugrundgutachten) durchführen, um die Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Bodens zu kennen – so vermeidest du böse Überraschungen bei den Fundamentarbeiten. Viele Bauunternehmen (z.B. Town & Country Haus) bieten ein Baugrundgutachten bereits im Leistungsumfang an.
- Kaufnebenkosten beachten: Kalkuliere die Nebenkosten beim Grundstückskauf: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland ca. 3,5–6,5 %), Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,5 %), ggf. Maklercourtage sowie Vermessungskosten. Diese Ausgaben erhöhen den Gesamtpreis und müssen in der Finanzierung berücksichtigt werden.
Tipp: Nimm dir Zeit für die Besichtigung zu verschiedenen Tageszeiten. Achte auf Umgebungslärm (z.B. Straßen, Bahn, Gewerbe) und die Nachbarschaft. Prüfe, ob der Baugrund trocken ist oder ob Altlasten vorliegen. Verpflichte dich nicht vorschnell zum Kauf, bevor alle Fragen geklärt sind – ein häufiger Fehler ist es, ein Grundstück zu erwerben, das sich im Nachhinein als ungeeignet oder unerwartet teuer (z.B. durch schwierigen Baugrund) erweist.
3. Auswahl des Baupartners
Die Wahl des richtigen Baupartners – sei es eine Baufirma, ein Generalunternehmer oder ein Architekt – ist fundamental für ein erfolgreiches Bauprojekt. Nimm dir Zeit, verschiedene Hausbaufirmen zu vergleichen. Hole mehrere Angebote ein und achte dabei nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf Qualität, Sicherheiten und Referenzen der Anbieter.
Erfahrung und Referenzen prüfen: Recherchiere, wie viel Erfahrung ein Bauunternehmen im Einfamilienhausbau hat. Frage nach Referenzobjekten oder sprich mit ehemaligen Bauherren über deren Erfahrungen. Gütesiegel und Zertifikate (z.B. TÜV-geprüfte Bauqualität oder Mitgliedschaften in Bauverbänden) sind gute Anhaltspunkte für Seriosität. Ein großer Anbieter mit vielen gebauten Häusern kann oft bessere Konditionen bieten und verfügt über erprobte Abläufe – davon profitierst auch du als Bauherr.
Lokale Präsenz: Ein regionaler Baupartner kennt die Gegebenheiten vor Ort (Bodenverhältnisse, Behörden, Handwerker-Netzwerke) und steht dir mit festen Ansprechpartnern persönlich zur Seite. So ist eine enge Betreuung gewährleistet. Beispiel: Die HIS Hausbau GmbH verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung und baut in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin massiv Stein auf Stein. Als Town-&-Country-Haus-Partner kombiniert HIS die Sicherheit eines großen deutschen Massivhausanbieters mit der persönlichen Betreuung eines regionalen Unternehmens. Das Team begleitet Bauherren in Leipzig, Wittenberg, Nordsachsen, Anhalt-Bitterfeld, Dessau-Roßlau, Potsdam-Mittelmark, Potsdam, Berlin und Umgebung zuverlässig von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe.
Transparenz und Bauchgefühl: Achte im Kontakt mit dem potenziellen Baupartner auf transparente Kommunikation. Werden deine Fragen umfassend beantwortet? Fühlst du dich verstanden und gut aufgehoben? Vertraue deinem Bauchgefühl – denn du wirst lange mit der gewählten Baufirma zusammenarbeiten.
Worauf solltest du besonders achten?
Ein guter Baupartner bietet Leistungen, die dein Hausbau-Projekt sicherer und planbarer machen. Beispiele – wie sie Town & Country Haus (und deren Partner wie die HIS Hausbau GmbH) standardmäßig anbietet – sind unter anderem:
- Festpreisgarantie: Der im Bauvertrag vereinbarte Preis bleibt für 12–14 Monate garantiert fest, sodass du vor unerwarteten Baukostensteigerungen geschützt bist.
- Bauzeitgarantie: Die Bauzeit wird vertraglich garantiert, z.B. 6 Monate vom Baustart bis zur Fertigstellung. So weißt du genau, wann dein Haus bezugsfertig ist, und vermeidest endlose Bauverzögerungen.
- Hausbau-Schutzbrief: Ein umfassendes Sicherheitspaket, das dich vor, während und nach dem Bau absichert. Dazu gehören u.a. eine vierfache Baufertigstellungs-Bürgschaft (Absicherung bei Insolvenz des Bauunternehmens), ein vom Wirtschaftsprüfer überwachtes Baugeldkonto, eine Bauherrenhaftpflicht- und Bauleistungsversicherung sowie unabhängige Kontrollen (z.B. Blower-Door-Test zur Dichtigkeitsprüfung und Endabnahme durch einen Gutachter). Auch eine Baugewährleistungs-Bürgschaft (z.B. 75.000 € für eventuelle Mängel) gehört dazu.
- TÜV-geprüfte Bauqualität: Bauausführung nach strengen, TÜV-geprüften Bau- und Montagevorschriften. Unabhängige Qualitätsprüfer überwachen die wichtigsten Bauphasen – so werden Fehler frühzeitig erkannt und behoben.
- Vollausstattung mit Markenprodukten: Es werden hochwertige Markenprodukte verbaut und moderne Haustechnik integriert. Dein Haus ist bei Übergabe komplett ausgestattet (z.B. Sanitär, Heizung, Elektrik) und auf dem neuesten Stand der Energieeffizienz.
- Individuelle Planung & Haustypen: Trotz Kataloghaus-Konzept können Grundrisse und Ausstattungen individuell angepasst werden. Du hast die Wahl aus verschiedenen Haustypen (z.B. Bungalow, Stadtvilla, Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus), die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten werden. So erhältst du kein Haus „von der Stange“, sondern dein persönliches Traumhaus.
- Regionale Baupartner vor Ort:Über 300 lokale Partner von Town & Country Haus – einer davon ist die HIS Hausbau GmbH in deiner Region – gewährleisten die Betreuung vor Ort und die Kenntnis lokaler Besonderheiten. Kurze Wege, feste Ansprechpartner und regionale Handwerker sorgen für einen reibungslosen Ablauf.
Tipp: Vermeide den Fehler, ausschließlich nach dem günstigsten Anbieter auszuwählen. Ein deutlich unter dem Durchschnitt liegendes Angebot kann ein Warnsignal sein. Mangelnde Erfahrung oder fehlende Sicherheiten beim Baupartner rächen sich später oft durch Bauverzug oder Pfusch. Setze lieber auf Qualität und umfassende Garantien – so baust du stressfreier und sparst langfristig Kosten und Nerven.
4. Planung des Hauses: Haustyp, Grundriss und Bauweise
Jetzt wird es konkret: Wie soll dein Haus aussehen? In dieser Phase legst du fest, welchen Haustyp und welche Bauweise du realisieren möchtest, und erstellst gemeinsam mit Experten einen passenden Grundriss. Diese Entscheidungen beeinflussen Budget, Bauzeit und Wohnqualität erheblich.
- Haustyp wählen: Überlege, welcher Haustyp zu dir passt: ein kompakter Bungalow (alle Räume auf einer Ebene, ideal für barrierefreies Wohnen), ein klassisches Einfamilienhaus oder eine Stadtvilla (zweigeschossig ohne Dachschrägen), ein Doppelhaus oder Reihenhaus (falls du Kosten teilen oder als Kapitalanlage vermieten möchtest). Die Auswahl ist groß. Definiere deine Anforderungen – etwa Anzahl der Zimmer, offene oder geschlossene Küche, Keller ja/nein – und wäge Kosten und Nutzen ab. Denke auch an die Zukunft: Ist das Haus flexibel bei Familienzuwachs oder im Alter (Stichwort altersgerechtes Bauen)?

- Grundriss und Ausstattung planen: Gestalte den Grundriss nach deinen Wohnbedürfnissen. Wichtig ist ein funktionaler Raumschnitt – z.B. ausreichend Stauraum, eine sinnvolle Anordnung von Wohn- und Schlafräumen sowie Tageslicht in den wichtigsten Räumen. Architekten oder Hausberater helfen dir dabei, deine Wünsche mit den baulichen Möglichkeiten zu vereinen. Bei Anbietern wie Town & Country Haus können Grundrisse sogar gespiegelt oder angepasst werden, um z.B. eine bessere Raumnutzung zu erzielen. Lege außerdem fest, welche Ausstattungsstandards du wünschst (Heiztechnik, Smart Home, Küche, Bad). Viele Fertig- und Massivhausanbieter bieten Bemusterungstermine an, bei denen du Materialien und Produkte (Fliesen, Türen, Armaturen etc.) auswählst.
- Bauweise: Massivhaus vs. Fertighaus: Eine grundlegende Entscheidung ist die Bauweise deines Hauses. Massivhäuser (Stein auf Stein gebaut) gelten als sehr langlebig und wertbeständig, benötigen in der Regel jedoch etwas mehr Bauzeit. Fertighäuser in Holzständerbauweise werden oft schneller errichtet, sind aber in der individuellen Gestaltung begrenzter.
- Vorteile Massivhaus: Massiv gebautes Mauerwerk erreicht eine Lebensdauer von ca. 120 Jahren, während man bei einem Fertighaus von durchschnittlich rund 90 Jahren ausgeht. Durch die längere Lebensdauer und die Möglichkeit individueller Grundrisse besitzen Massivhäuser meist einen höheren Wiederverkaufswert – dein Eigenheim ist also eine solide Wertanlage. Auch beim Schallschutz und beim sommerlichen Wärmeschutz punkten massive Wände. Moderne Massivhäuser können energetisch ebenso Niedrigenergie- oder Effizienzhäuser sein wie Fertighäuser – mit entsprechender Dämmung und moderner Haustechnik erreichen sie problemlos KfW-Effizienzhaus-Standards. Legst du Wert auf Nachhaltigkeit, profitierst du zusätzlich von „atmenden“ Baustoffen (z.B. Ziegel, Porenbeton), die ein gesundes Raumklima fördern.
- Planung mit Experten: Gemeinsam mit deinem gewählten Baupartner oder Architekten gehst du nun ins Detail. Er hilft dir, deine Ideen in konkrete Pläne zu übersetzen, und achtet darauf, dass alle behördlichen Auflagen eingehalten werden. Änderungen am Plan lassen sich jetzt noch kostengünstig umsetzen – während der Bauphase sind Planänderungen teuer. Tipp: Nutze die Erfahrung des Hausanbieters. Town & Country Massivhäuser sind dank erprobter Grundrisse und eingespielter Teams oft schneller geplant und gebaut als ein frei geplantes Architektenhaus. Du profitierst von ausgereiften Entwürfen und einem bewährten Systembau, ohne auf individuelle Wünsche verzichten zu müssen.
Tipp: Halte deine Wünsche schriftlich fest und scheue dich nicht, viele Fragen zu stellen. Typische Fehler in der Planungsphase sind z.B., wichtige Details zu übersehen oder sich zu übernehmen: Ein unerfahrener Bauherr plant vielleicht ein zu großes Haus und unterschätzt die Folgekosten (Unterhalt, Energie). Hier hilft ein erfahrener Baupartner, das Vorhaben realistisch einzuordnen. Binde deine Familie in die Planung ein – so stellst du sicher, dass das Haus allen Bedürfnissen gerecht wird.
5. Baufinanzierung und Fördermittel beantragen
Sobald Hausentwurf, Baupartner und Grundstück feststehen, geht es an die endgültige Finanzierung. Jetzt wandelt sich die anfängliche Budgetplanung in verbindliche Finanzierungsverträge. Folgende Punkte stehen an:
- Finanzierungsangebot einholen: Beantrage bei deiner Bank (oder bei mehreren Banken) ein konkretes Baufinanzierungsangebot. Halte alle relevanten Unterlagen bereit – Einkommensnachweise, Eigenkapitalnachweis, Kostenaufstellung für Haus und Grundstück, Baupläne, Bauvertrag etc. Vergleiche die Konditionen mehrerer Anbieter – oft hilft ein unabhängiger Finanzierungsberater, maßgeschneiderte Angebote zu finden. Achte dabei auf Zinssatz, Zinsbindung, Tilgungsrate und Sondertilgungsmöglichkeiten. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, ein Bauspardarlehen einzubinden oder bestehende Bausparverträge zuzuteilen, falls vorhanden.
- Fördermittel nutzen: Prüfe staatliche Förderprogramme, die für dein Bauvorhaben infrage kommen. Besonders wichtig sind die KfW-Förderkredite für energieeffiziente Häuser (z.B. KfW-Effizienzhaus 55, 40 etc.) sowie Zuschüsse für umweltfreundliche Heiztechnik (z.B. Wärmepumpe oder Photovoltaik). Familien sollten klären, ob es regionale Förderungen oder zinsgünstige Darlehen für Familien mit Kindern gibt. In einigen Bundesländern oder Kommunen existieren zusätzliche Förderprogramme für den Ersterwerb von Wohneigentum. Informiere dich bei deiner Stadt oder Landesbank. Beantrage Fördermittel unbedingt rechtzeitig – meist vor Baubeginn über deine Bank, da diese die KfW-Mittel durchleitet.
- Finanzierungsbestätigung einholen: Nachdem du das passende Finanzierungsangebot ausgewählt hast, schließt du den Darlehensvertrag mit der Bank ab. Stelle sicher, dass dir eine Finanzierungszusage bzw. -bestätigung vorliegt – diese wird häufig vom Bauunternehmen verlangt. Damit kannst du finanziell abgesichert in dein Bauprojekt starten.
- Absicherung der Finanzierung: Denke auch an die Absicherung deiner finanziellen Verpflichtungen. Für den Fall unvorhergesehener Schicksalsschläge (z.B. Arbeitslosigkeit, Unfall oder Todesfall) kann eine Risikolebensversicherung oder eine Restschuldversicherung sinnvoll sein, damit deine Familie das Haus im Ernstfall halten kann. Plane die monatlichen Raten lieber etwas niedriger und mit ausreichender Laufzeit, um finanziellen Spielraum zu behalten.
Tipp: Ein guter Hausanbieter lässt dich in der Finanzierungsphase nicht allein. So bietet z.B. Town & Country Haus einen unabhängigen Finanzierungsservice an und stellt eine Finanzierungssummen-Garantie bereit. Das bedeutet, dass darauf geachtet wird, dass dein Finanzierungsrahmen eingehalten wird und keine Finanzierungslücke entsteht. Frage deinen Baupartner ruhig nach Unterstützung – oft kennen sie spezialisierte Finanzierungsberater oder bieten eigene Services an, um dir günstige Konditionen zu ermöglichen. Achte darauf, Fördermittel konsequent auszuschöpfen – was dir an zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen entgeht, müsstest du sonst teuer finanzieren.
6. Bauvertrag und Absicherungen prüfen
Bevor der erste Spatenstich erfolgt, muss der Bauvertrag rechtssicher unterzeichnet werden. Dieser Vertrag regelt alle Rechte und Pflichten zwischen dir als Bauherr und der Baufirma – nimm ihn gründlich unter die Lupe, damit du optimal abgesichert bist. Idealerweise lässt du den Vertrag von einem unabhängigen Sachverständigen oder einem Anwalt für Baurecht prüfen.
Wichtige Punkte im Bauvertrag und bei den Absicherungen:
- Leistungsbeschreibung prüfen: Stelle sicher, dass der Leistungsumfang detailliert beschrieben ist. Alle Bauleistungen, Materialien und Ausstattungen sollten klar definiert sein (z.B. Wandaufbau, Dachdeckung, Fensterqualität, Haustechnik, Sanitärobjekte etc.). Nur was schriftlich fixiert ist, kannst du später auch einfordern. Kläre auch, welche Eigenleistungen du eventuell erbringst und wie diese angerechnet werden.
- Festpreis und Zahlungsplan: Der Vertrag sollte einen Festpreis für das gesamte Bauvorhaben ausweisen (ggf. angepasst an bekannte Sonderwünsche) und eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten bieten. Vereinbare einen klaren Zahlungsplan nach Baufortschritt (z.B. in Raten – bei Keller/Fertigstellung Rohbau, Dach, Installation etc.) und keine hohen Vorauszahlungen. So zahlst du immer nur für bereits erbrachte Leistungen.
- Bauzeit und Vertragsstrafen: Wichtig ist eine Bauzeitgarantie bzw. ein fester Fertigstellungstermin im Vertrag. Lass dir die voraussichtliche Bauzeit in Monaten zusichern. Vereinbare ggf. Konventionalstrafen für den Fall signifikanter Verzögerungen, die die Baufirma zu vertreten hat – das motiviert zur Einhaltung des Zeitplans.
- Sicherheiten und Versicherungen: Achte darauf, dass umfassende Absicherungen Teil des Vertrags sind. Unverzichtbar sind eine Fertigstellungsbürgschaft (damit dein Haus fertig gebaut wird, selbst wenn der Baupartner insolvent gehen sollte) sowie eine Gewährleistungsbürgschaft für Mängelansprüche (üblich sind 5 Jahre Gewährleistung, abgesichert z.B. durch eine Bankbürgschaft über eine feste Summe). Überprüfe außerdem, ob eine Bauherren-Haftpflicht und eine Bauleistungsversicherung bestehen – entweder schließt du diese selbst ab oder sie sind bei schlüsselfertigen Anbietern bereits inklusive. Diese Versicherungen schützen dich, falls während der Bauzeit Schäden auftreten (z.B. Sturm, Diebstahl von Baumaterial oder Unfälle auf der Baustelle).
- Qualitätskontrollen: Vereinbare unabhängige Qualitätskontrollen am Bau. Im Idealfall sind im Vertrag bereits externe Gutachterabnahmen vorgesehen (z.B. durch TÜV oder VQC in bestimmten Bauphasen). Town & Country Haus lässt z.B. jeden Bau durch einen unabhängigen Gutachter endabnehmen. Ebenso sollte ein Blower-Door-Test zur Luftdichtheitsmessung durchgeführt werden, um die Gebäudehülle auf Undichtigkeiten zu prüfen.
- Dokumentation: Lege fest, dass du regelmäßig Baudokumentationen (Bauberichte, Fotos) erhältst oder Zugang zu einem Bauherren-Portal hast, in dem alle wichtigen Dokumente (Pläne, Genehmigungen, Abnahmen) hinterlegt sind. So behältst du jederzeit den Überblick.
Achte beim Vertragsabschluss wirklich auf jedes Detail. Tausche leere Versprechungen gegen schriftliche Zusagen! Was mündlich besprochen wurde, sollte als Protokoll oder Vertragsnachtrag festgehalten werden. Eine Checkliste für den Bauvertrag kann dir helfen, nichts zu übersehen.
Tipp: Informiere dich vor der Vertragsunterschrift über branchenübliche Standards. Seriöse Anbieter zeichnen sich dadurch aus, dass wichtige Leistungen und Garantien bereits im Kaufpreis enthalten sind. Dazu zählen z.B. unabhängige Qualitätskontrollen, Bodengutachten, Blower-Door-Test und eine Gewährleistungsbürgschaft. Fehlt etwas davon, frage gezielt nach. Zögere nicht, einen Experten (z.B. vom Bauherren-Schutzbund) über den Vertrag schauen zu lassen – die Kosten dafür sind gering im Verhältnis zum Bauvolumen und können dich vor folgenschweren Lücken schützen. Unterschreibe erst, wenn du jedes Detail verstanden hast und dich mit den Konditionen wirklich sicher fühlst.
7. Bauantrag und Genehmigungen
Mit unterschriebenem Bauvertrag und abgeschlossener Planung geht es an den bürokratischen Teil: die Beantragung der Baugenehmigung. In Deutschland herrscht für Neubauten eine Baugenehmigungspflicht. Dein Baupartner oder Architekt erstellt dafür die notwendigen Unterlagen – aber auch deine Mitwirkung ist gefragt.
- Bauantragsunterlagen zusammenstellen: Ein Bauantrag besteht aus verschiedenen Dokumenten: Bauzeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten), Baubeschreibung, Statik, Wärmeschutznachweis, Lageplan des Grundstücks, Entwässerungsplan u.v.m. In der Regel bereitet dein Architekt oder Hausanbieter diese Unterlagen vor. Du musst den Antrag als Bauherr mitunterschreiben. Prüfe alles sorgfältig – insbesondere, ob Sonderwünsche korrekt eingezeichnet sind.
- Behördliche Anforderungen erfüllen: Reiche den Bauantrag beim zuständigen Bauamt ein. Je nach Bundesland und Projekt gibt es unterschiedliche Verfahren (vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren oder Genehmigungsfreistellung bei Bebauungsplankonformität). Dein Baupartner kennt das lokale Verfahren oft gut. Bleib im Kontakt mit der Behörde und reiche fehlende Unterlagen umgehend nach, falls etwas nachgefordert wird. Auch eventuelle Nachbarzustimmungen (z.B. bei Abweichungen von Abstandsflächen) solltest du frühzeitig einholen, um Verzögerungen zu vermeiden.
- Spezialgenehmigungen beachten: Kläre, ob zusätzliche Genehmigungen nötig sind. Beispiele: eine Baumfällgenehmigung, wenn Bäume auf dem Grundstück entfernt werden müssen, oder wasserrechtliche Erlaubnisse, falls eine Regenwasserzisterne oder Erdwärmepumpe geplant ist. Auch Einfahrten (Bordsteinabsenkung) müssen oft genehmigt werden. Diese Anträge solltest du parallel zum Bauantrag stellen.
- Zeitpuffer einplanen: Die Bearbeitung eines Bauantrags kann je nach Region und Auslastung der Behörde mehrere Wochen bis einige Monate dauern. Plane diesen Zeitraum in deinen Bauzeitplan ein und übe dich in Geduld. Dränge deinen Baupartner nicht zu einem Baustart ohne gültige Genehmigung – Schwarzbau ist kein Kavaliersdelikt.

Ist die Baugenehmigung erteilt, prüfe den Bescheid genau: Er enthält Auflagen und Bedingungen, die du beachten musst (z.B. Einhaltung bestimmter Maße, Pflanzgebote, Zufahrtsregelungen). Erst wenn du die Genehmigung und ggf. den Finanzierungsnachweis der Bank vorliegen hast, kann es wirklich auf der Baustelle losgehen.
Tipp: Halte den Kontakt zur Gemeinde. Manchmal hilft es, beim Bauamt freundlich nachzufragen, ob alles vollständig ist oder ob du etwas beschleunigen kannst. Eine gute Beziehung zu den Behörden kann im Genehmigungsprozess von Vorteil sein. Vermeide den Fehler, einfach draufloszubauen (z.B. auf eigenes Risiko vor der endgültigen Genehmigung) – das kann nicht nur teuer, sondern sogar gefährlich werden, falls die Genehmigung versagt wird. Also: erst die rote Plakette (Baugenehmigung) am Grundstück, dann den Bagger!
8. Bauphase: Vom Rohbau bis zum Innenausbau
Endlich beginnt der Hausbau in der Praxis: Dein Grundstück verwandelt sich in eine Baustelle, und Stück für Stück wächst dein Eigenheim. Die Bauphase lässt sich grob in zwei Abschnitte gliedern – Rohbau und Innenausbau – und erfordert gutes Baumanagement sowie eine enge Kommunikation zwischen dir und der Bauleitung.
- Baustelleneinrichtung: Zu Beginn wird das Grundstück vorbereitet: Baustrom und Bauwasser werden angeschlossen, das Baufeld wird eingerichtet (Bauzaun, Bautoilette, Lagerflächen). Der Vermesser steckt das Gebäude ab. Anschließend folgt der Erdaushub für die Bodenplatte oder den Keller.
- Rohbau erstellen: Mit dem Gießen der Bodenplatte (oder dem Kellerbau) startet der Rohbau. Die Wände werden Stein auf Stein gemauert (Massivhaus-Bauweise), Decken eingezogen und schließlich der Dachstuhl errichtet. Beim Richtfest steht der Rohbau inklusive Dach, und die Grundform des Hauses ist klar erkennbar. Fenster und Außentüren folgen in der Regel noch in der Rohbauphase, damit das Haus dicht ist. Damit ist der Rohbau abgeschlossen. Achte darauf, dass wichtige Zwischenabnahmen stattfinden (z.B. Abnahme der Bewehrung vor dem Betonieren, Rohbauabnahme).
- Haustechnik und Innenausbau: Nun beginnt der Innenausbau: Elektriker und Sanitärinstallateure verlegen Leitungen und Rohre (Elektrokabel, Wasser- und Abwasserleitungen, Heizungsrohre). Die Heizungsanlage wird installiert (z.B. Wärmepumpe, Lüftungsanlage). Nach Abschluss der „rohen“ Technikinstallation erfolgt der Innenputz bzw. der Trockenbau (Dämmung und Verkleidung der Wände). Es folgt der Estrich, der anschließend einige Wochen trocknen muss. Danach kommen Fliesenleger, Maler und Bodenleger zum Einsatz: Wände werden gestrichen oder tapeziert, Fliesen verlegt und Fußböden (Parkett, Laminat, Teppich etc.) eingebaut. Zum Schluss werden die Sanitärobjekte (WC, Waschbecken, Dusche/Badewanne) sowie die Innentüren montiert. Stück für Stück entsteht aus der Baustelle ein wohnfertiges Haus.
- Baukontrolle nicht vernachlässigen: Während der gesamten Bauphase solltest du als Bauherr den Baufortschritt regelmäßig überprüfen – idealerweise gemeinsam mit dem Bauleiter. Viele Bauherren führen ein Bautagebuch mit Fotos. Melde Abweichungen oder Mängel sofort der Bauleitung und dränge auf deren Beseitigung. Bei wichtigen Bauabschnitten kannst du zusätzlich einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen, der die Arbeiten begutachtet (besonders empfehlenswert bei Eigenleistungen oder kritischen Gewerken wie Abdichtung, Dach oder Elektro). Town & Country Haus sieht z.B. eine Endkontrolle durch einen unabhängigen Gutachter vor – ein sinnvolles Vorgehen, das du ggf. auch privat organisieren kannst, falls dein Baupartner dies nicht anbietet.
- Kommunikation ist alles: Bleib in enger Abstimmung mit deinem Bauleiter. Lass dir den Bauzeitenplan erläutern, damit du weißt, wann welche Gewerke an der Reihe sind. So kannst du auch deine eigenen Aufgaben richtig timen – etwa wenn du selbst Malerarbeiten übernimmst oder die Küche in Eigenregie einbauen lässt. Verzögere keine Abläufe und informiere die Baufirma rechtzeitig über Eigenleistungen oder Sonderwünsche, damit diese eingeplant werden können.
Tipp: Vermeide typische Bauherrenfallen in der Bauphase. Eine davon ist ungeduldiges Eingreifen – täglich auf der Baustelle herumzukommandieren hilft nicht, sondern irritiert die Handwerker eher. Vertraue deiner Baufirma, bleib aber aufmerksam. Eine weitere Falle ist das Ändern von Plänen während des Baus (z.B. doch noch eine Wand versetzen zu wollen) – das ist teuer und zeitaufwendig. Solche Entscheidungen solltest du möglichst vor Baubeginn treffen. Sorge außerdem für Sicherheit: Wenn du selbst mithilfst oder Helfer stellst, denke an Unfallversicherungen für Helfer und an deine eigene Schutzausrüstung. Und nicht zuletzt: Feiere Zwischenerfolge wie das Richtfest – das motiviert alle Beteiligten!
9. Bauabnahme und Schlüsselübergabe
Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, steht ein ganz wichtiger Meilenstein bevor: die Bauabnahme. Bei der Abnahme prüfst du gemeinsam mit dem Bauleiter (und idealerweise einem unabhängigen Sachverständigen) das fertige Haus auf mögliche Mängel. Nimm dir dafür ausreichend Zeit, denn mit deiner Unterschrift bei der Abnahme geht die Verantwortung für das Gebäude auf dich über – und die Gewährleistungsfrist beginnt.
- Vorabnahme und Eigenkontrolle: Schon einige Tage vor dem offiziellen Abnahmetermin lohnt es sich, eine eigene Begehung des Hauses durchzuführen. Erstelle eine Liste sichtbarer Mängel oder unvollständiger Arbeiten (z.B. Kratzer, fehlende Silikonfugen, nicht funktionierende Steckdosen, Schäden am Putz etc.). So bist du beim Abnahmetermin gut vorbereitet.
- Abnahmeprotokoll führen: Zur Bauabnahme sollten alle Vertragspartner erscheinen (du als Bauherr und ein Vertreter des Bauunternehmens). Gehe Raum für Raum sowie die Außenbereiche systematisch durch und prüfe: Sind alle Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung erbracht? Funktionieren Heizung, Elektrik, Fenster und Türen einwandfrei? Wurde die Blower-Door-Messung erfolgreich bestanden (Dichtigkeit gegeben)?
- Notiere jeden festgestellten Mangel im Abnahmeprotokoll und lasse dieses vom Bauunternehmen gegenzeichnen. Vereinbare verbindliche Termine zur Mängelbeseitigung. Unterschreibe die Abnahme nur, wenn keine gravierenden Mängel mehr offen sind. Kleinere Restarbeiten sollten zumindest terminiert und schriftlich festgehalten sein.
- Sachverständigen hinzuziehen: Scheue dich nicht, zur Abnahme einen unabhängigen Bausachverständigen hinzuzuziehen (z.B. einen TÜV-Baugutachter oder Ingenieur). Dieser erkennt häufig Mängel, die Laien entgehen. Die vergleichsweise geringe Investition lohnt sich, denn nach der Abnahme lassen sich versteckte Mängel deutlich schwerer geltend machen.
- Übergabe der Unterlagen und Schlüssel: Am Ende der erfolgreichen Abnahme erhältst du die Hausschlüssel – ein großer Moment! Lass dir außerdem alle wichtigen Unterlagen aushändigen: Bedienungsanleitungen für Heiztechnik und Lüftung, Prüfprotokolle (z.B. vom Schornsteinfeger, Elektriker oder vom Blower-Door-Test), den Energieausweis sowie Garantieurkunden für Geräte. Diese Dokumente sind essenziell für den Betrieb deines Hauses und für mögliche Gewährleistungsfälle.

Nach der Abnahme bist du nun offiziell Hauseigentümer. Jetzt beginnt die Gewährleistungszeit (in der Regel 5 Jahre). Schwerwiegende Mängel, die innerhalb dieser Zeit auftreten und auf Baufehler zurückzuführen sind, muss der Baupartner kostenlos beheben. Bei Town & Country Haus bist du zusätzlich durch eine Baugewährleistungs-Bürgschaft in Höhe von 75.000 € abgesichert – das bietet dir zusätzlichen Schutz.
Tipp: Nimm die Bauabnahme sehr ernst. Ein häufiger Fehler ist es, aus Vorfreude oder Zeitdruck zu schnell abzunehmen. Bestehe auf einer gründlichen Prüfung. Verschiebe die Abnahme im Zweifel lieber, bis wesentliche Mängel behoben sind. Denk daran: Mängel, die nicht im Abnahmeprotokoll stehen, musst du später selbst nachweisen – das ist deutlich schwieriger. Halte daher auch kleine Schönheitsfehler fest, denn du hast Anspruch auf ein mängelfreies Haus. Und sobald du die Schlüssel erhalten hast: Tausche ggf. das Schloss aus Sicherheitsgründen aus – schließlich weiß man nie genau, wer während der Bauphase alles Zugang zum Haus hatte.
10. Umzug und Nachsorge
Geschafft – das Haus ist fertig und abgenommen! Jetzt folgt der Schritt, auf den du lange hingearbeitet hast: der Einzug. Doch auch nach der Bauübergabe gibt es noch einige Punkte, die du beachten solltest, damit der Start ins Eigenheim reibungslos verläuft und dein Zuhause langfristig in gutem Zustand bleibt.
- Umzugsplanung: Organisiere deinen Umzug frühzeitig. Lege ein Umzugsdatum fest und reserviere ggf. eine Umzugsfirma. Kündige deine alte Wohnung fristgerecht oder plane die Übergabe deiner bisherigen Immobilie. Informiere deinen Arbeitgeber rechtzeitig, falls du für den Umzug Urlaub benötigst. Packe systematisch und beschrifte die Umzugskartons, damit du im neuen Haus alles schnell findest.
- Behördliches und Versorger anmelden: Melde deinen Wohnsitz um (Einwohnermeldeamt) und denke an alle notwendigen Adressänderungen – z.B. bei der Kfz-Zulassungsstelle, Banken, Versicherungen, deinem Arbeitgeber, Kindergarten oder Schule sowie bei Zeitschriften-Abos. Schließe rechtzeitig Verträge mit den Versorgern ab: Strom, Gas, Wasser, Internet/Telefon. Oft lassen sich Anschluss- und Tarifdetails bereits Wochen vor dem Einzug klären, sodass alles pünktlich funktioniert.
- Hausversicherung abschließen: Stelle sicher, dass nahtlos eine Wohngebäudeversicherung aktiv ist, sobald der Bau abgeschlossen ist. Während der Bauphase warst du durch die Bauleistungsversicherung geschützt – jetzt benötigt dein Haus dauerhaften Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel usw. Prüfe außerdem deine Hausratversicherung und passe die Versicherungssumme an das größere Zuhause an.
- Nachsorge und Gewährleistung: Behalte dein Haus insbesondere im ersten Jahr aufmerksam im Blick. Manche Dinge zeigen sich erst im Bewohnungszustand – etwa Einstellungen der Haustechnik (Heizung einregulieren, Lüftungsanlage justieren) oder feine Trocknungsrisse im Putz, die nach einigen Heizperioden verspachtelt werden können. Viele Bauunternehmen bieten einen Nachkontrolltermin nach z.B. 12 Monaten an – erkundige dich, ob dein Baupartner dies vorsieht. Notiere bis dahin alle auftretenden Mängel oder Auffälligkeiten und melde sie gebündelt. Dank der Gewährleistung werden solche Mängel in der Regel kostenfrei behoben. Town & Country Haus unterstützt seine Kunden z.B. zusätzlich mit einem 20-Jahre-Notfallhilfe-Plan – ein Service für langfristige Sicherheit im Eigenheim.
- Außenanlagen & Restarbeiten: Nach dem Einzug stehen häufig noch Außenarbeiten an – Garten anlegen, Terrasse pflastern, Carport bauen etc. Diese kannst du angehen, sobald es Zeit und Budget erlauben. Informiere dich, ob es hierfür Fördermittel gibt (z.B. für eine Regenwasseranlage oder Solartechnik). Plane den Außenbereich in Ruhe – dein Haus steht, nun kannst du das Umfeld Schritt für Schritt gestalten.
Genieße den Moment, wenn alles erledigt ist und du endlich in dein neues Zuhause einziehst. Du hast eine große Herausforderung gemeistert!
Tipp: Feiere die Hausübergabe und den Einzug gebührend – vergiss dabei aber die Dokumentation nicht. Mache direkt nach dem Einzug Fotos von allen Räumen (Zustandsdokumentation) und führe ein kleines Haustagebuch über Wartungen. So behältst du den Überblick über Filterwechsel, Heizungswartungen etc. Pflege dein Haus von Anfang an (indem du regelmäßig lüftest und Schimmelvorsorge in Bad und Keller betreibst), dann bleibt die Freude am Eigenheim langfristig ungetrübt. Und bei größeren Fragen oder Problemen gilt: Zögere nicht, deinen Baupartner zu kontaktieren – ein guter Anbieter wie die HIS Hausbau GmbH steht dir auch nach der Schlüsselübergabe mit Rat und Tat zur Seite.
Fazit: Gut geplant ist halb gebaut
Ein Hausbau ist ein Marathon mit vielen Etappen – von der ersten Idee über Finanzierung, Planung und Bauphase bis hin zum Einzug. Unsere Checkliste zeigt dir, dass jedes Detail zählt und kein Schritt ausgelassen werden sollte. Wenn du strukturiert vorgehst, typische Fehler vermeidest und dich von Experten begleiten lässt, wird aus dem großen Projekt kein Chaos, sondern ein gut planbares Vorhaben. Nutze diese Hausbau-Checkliste als roten Faden, um jederzeit den Überblick zu behalten.
Jetzt die Checkliste downloaden
Diese Checkliste hilft dir, deinen Hausbau strukturiert zu planen und jeden Schritt sauber abzuhaken. Trage deine Werte ein, ergänze Notizen und behalte Finanzierung, Grundstück, Vertrag und Bauphase jederzeit im Griff.

Besonders die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Baupartner wie der HIS Hausbau GmbH – deinem Town-&-Country-Partner in der Region – macht den Hausbau stressfreier und sicherer. Dank Festpreisgarantie, Bauzeitgarantie und Hausbau-Schutzbrief weißt du jederzeit, woran du bist, und kannst dich auf geprüfte Qualität verlassen. So wird die Massivhaus-Bauweise Stein auf Stein zur soliden Grundlage für dein Traumhaus, und du profitierst von maximaler Planungs- und Finanzierungssicherheit.
Jetzt bist du am Zug: Starte dein Hausbau-Projekt gut vorbereitet! Lade dir unsere Checkliste als PDF herunter und hake Punkt für Punkt ab. Wenn du persönliche Unterstützung wünschst, kontaktiere die Experten der HIS Hausbau GmbH – wir beraten dich gerne und begleiten dich in Anhalt-Bitterfeld, Berlin, Dessau-Roßlau, Leipzig, Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Nordsachsen und Wittenberg auf dem Weg in deine eigenen vier Wände.
Dein Traumhaus wartet – pack es an!



